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21.1.2019

25 Jahre Kultur in der Petruskirche
Jubiläumsfeier

von Lutz Poetter


 

 

 

 

Viele Freunde und Förderer unserer Kulturarbeit füllten an diesem Abend des 6. Oktober 07 die Petruskirche. Es war ein Wiedersehen vieler Menschen, die in diesem Vierteljahrhundert die Arbeit mitbestimmt und gefördert haben.

Besondere Freude war der Besuch unserer Ehemaligen aus der "Gründerzeit" der frühen 80er Jahre. Um nur zwei namentlich zu nennen: Pfarrer Rolf Reisert als der erste Kulturpfarrer, Matthias Witting als erster Kulturbeauftragter.

"25 Jahre und kein bisschen leise!" so hatten wir den festlichen Abend angekündigt. So war die Überraschung groß, wie leise und konzentriert der Auftakt begann.

Hatten sich viele Gäste vor der Kirche laut und fröhlich begrüßt, so herrschte in der großen Petruskirche ein fast meditative Stille. Viele saßen einfach nur da und genossen die Atmosphäre des Kirchenraumes.

Die leckeren Speisen vom Büffet und die guten Weine von der Theke begleiteten den besinnlichen Auftakt des festlichen Abends. Worte der Begrüßung verbanden die Besucher aus zweieinhalb Jahrzehnten.

Dann begann das bunte Bühnenprogramm. Evi und das Tier führten als Conferenciers und Show-Entertainer durch den langen Abend. Friedrich Barniske, Markus Raatz und Torsten Wendorf vom Hot String Quintet begeisterten uns mit Blue Grass und Western Swing.

Für das erkrankte Kabarett-Duo Schall und Hauch sprang kurzfristig der rheinhessische Bluesmann Biber Hermann ein.

Pulsierenden Blues spielten auch der Pianist Chris Rannenberg und die spanischen Blueser Marcos Coll und Adrian Costa auf Gitarre und Mundharmonika – laut und mitreißend bis in die Nacht....

Ich denke, alle anwesenden Freunde der Kulturarbeit haben diesen Abend und das Wiedersehen miteinander genossen. Und manche waren zumindest in Gedanken dabei – wie Siggi Jacobs aus Kiel.

Lutz Poetter

Siegfried "Siggi" Jacobs schreibt aus Kiel:

"Ich grüße alle ganz herzlich und gratuliere zum Jubiläum 25 Jahre Kultur in der Petruskirche!

Ich bin sehr froh zu hören, wie lebendig die Kulturarbeit auch nach 25 Jahren immer noch ist, und ich wünsche mir, dass dies über die nächsten 25 Jahre hinaus auch so bleiben wird.

Die Zeit, die ich in den 80er Jahren selber daran mitarbeiten durfte, wird mir unvergessen bleiben, sei es der Kinderzirkus, die Theatergruppe, die Ausstellungen oder die kleinen und großen Veranstaltungen in der ganzen oder der Winterkirche. Menschen, denen ich von dieser Zeit berichte, ist diese Art der Nutzung eines Gotteshauses so noch nie begegnet: Als Ort der Besinnung und des Glaubens wie auch als ein Ort der Lebensfreude, der geistlichen und weltlichen Auseinandersetzung. Auch ich habe diese Einmaligkeit immer empfunden und so anderswo auch nicht finden können.

Es wäre schön, wenn dieser Geist auch auf andere Kirchen überspringen könnte. Und nun feiert schön!"

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