ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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24.5.2019

Der Schlüssel zum Schloss-Oppurg
Ein Interview mit der Teilnehmerin Hilde Vogt über die Seniorenfahrt nach Oppurg in Thüringen.

Das Gespräch führt Katharina Schmeißer, Mitarbeiterin des Seniorenarbeitsteams.

K.Sch. "Frau Vogt, es liegen zwei Wochen Oppurg hinter Ihnen, wodurch wurden Sie angeregt, an solch einer Gruppenfahrt teilzunehmen?"

H.V. "Bei einer privaten Feier, auf der auch die Gemeindeschwester Gisela Meyer anwesend war, erzählte sie von der geplanten Reise nach Schloss Oppurg, und so wurde mein Appetit angeregt, zumal Gisela Meyer schwärmte, wie schön dieses Schloss wieder hergerichtet sei, um Seminaren, Tagungen und Gästen wie uns in Einzel- und Mehr-Bett-Zimmern in herrlicher Parklage Unterkunft u. Kost zu bieten."

K.Sch. "Hatten Sie Zweifel in einer für Sie völlig fremden Gruppe 14 Tage eng zusammen zu leben?"

H.V. "Nein, überhaupt nicht. Ich bin selbst ein offener Mensch, kann leicht auf andere Personen zugehen und habe vor allem nicht so hohe Erwartungen. Außerdem ist mir das Betreuungsteam Gisela Meyer, Runhilt Dallmann, und Inka Langner gut bekannt."

K.Sch. "Wie war die Gestaltung des Tages?"

H.V. "Die Tage waren natürlich gut ausgefüllt, trotzdem konnte man sich auch zurückziehen und war nicht verpflichtet, an allem Gebotenen teilzunehmen. Der Tag begann mit einer kleinen Andacht, die aus sehr schön ausgewählten Texten, einem Gebet und Gesang bestand. Das Frühstücksbufett lachte einen an und stärkte uns für die anschließende.Gymnastik.( Dank des tollen Wetters immer im Freien!) Das Tanzen machte auch großen Spaß, auch wenn ich mich etwas schwer tat, die Schrittkombinationen zu begreifen und somit für viel Gelächter sorgte. Natürlich haben wir uns auch immer auf das 3-Gang Menü gefreut.
Die Nachmittage waren durch diverse Ausflüge in die Umgebung (Hohenwarte-Stausee mit 1½ Std. Dampferfahrt, Märchenwald in Saalburg, eine große Panorama-Rundfahrt, Fahrt nach Pößneck u. u. u.) Die zwei Gottesdienste , die wir erlebt haben, waren für mich sehr eindrucksvoll mit bewegenden Predigten."

K.Sch. "Haben Sie denn auch gefeiert?"

H.V. "Oh ja, das 'Bergfest' wurde besonders schön gestaltet. Unser Betreuungsteam sorgte für ein Programm mit Geschichten u. Sketchen, für jeden gab es eine kleine Überraschung- und natürlich wurde auch viel gesungen und gespielt. Wir haben viel gelacht und beim Grillen geschlemmt."

K.Sch. "Fühlten Sie sich sowohl in der Gruppe als auch vom Betreuungsteam gut aufgehoben?"

H.V. "Ich war und bin begeistert, meine große Bewunderung und Anerkennung gilt den 'drei Damen vom Reiseteam' mit welcher Hingabe, Geduld und Liebe sie es verstanden haben, uns als Reisegruppe zu einer großen vertrauten Familie von ca.30 Pers. zusammen zu schweißen. Ich möchte aber auch nicht vergessen, das Personal des Hauses zu loben. Immer hilfsbereit und aufmerksam war es für uns da Es war ein großer Moment, als wir zum Abschied in den wunderschönen Rokokosaal im Kerzenschein an festlich geschmückten Tischen das letzte gemeinsame Kaffeetrinken genossen!"

K.Sch. "Was haben Sie von dieser Fahrt nach Hause genommen?"

H.V. "Ich habe einen Koffer voll schöner Erinnerungen, neuer Kontakte und Gewissheit, auch im Alter viel Schönes erleben zu können in den wohltemperierten Reisebus gesteckt. Diese zwei Wochen waren für mich wirklich ein Schlüssel zum 'Schloss schöner Erinnerungen' von denen ich heute zehre mit der Vorfreude auf die Fahrt im kommenden Jahr."

K.Sch. "Ich danke Ihnen für das Gespräch."

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