Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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12.11.2019

Die Bauarbeiten gehen weiter...
Ein Zwischenbericht zum Stand der Bauarbeiten

von Torsten Lüdtke


Hausmeister mit Überblick (Foto: Reiner Kolodziej)

Am Turm der Petruskirche wird weiterhin gearbeitet. – Seit Ende April ist der Turm der Petruskirche eingerüstet. Der 'Schlüssel' hat darüber bereits in Ausgabe 04/2006 und 06/2006 berichtet.

Anfang Juni haben nun die Dachdecker auf der Baustelle mit ihren Arbeiten begonnen: So sind die alten Ziegel aus dem Jahr 1948 vom Turmdach genommen und über den vor der Petruskirche stehenden Aufzug zurück auf die Erde befördert worden. Darauf wurde die alte Lastung abgenommen und auf die hölzernen Sparren der Dachkonstruktion aus dem Jahr 1898 zunächst eine Unterspannbahn und dann die neuen Dachlatten aufgebracht. Auf diese kommt dann schließlich die Eindeckung mit farbigen Ziegeln.

Anfang Juni bot sich mir die Gelegenheit, bei einer Begehung die Baustelle am Turm aus nächster Nähe zu betrachten und mir über den Fortgang der Arbeiten ein Bild zu machen, die sich zu diesem Zeitpunkt vor allem auf die vier Giebel des Turmes konzentrierten:

So wurde das kleine Bäumchen, das am rechten der vier Giebel des Turmes Wurzeln geschlagen hatte, entfernt und die dadurch stark beschädigte Giebelecke neu aufgemauert. Die Giebel, die 1948 eine Deckung mit Hohlpfannen erhielten – kurz nach dem Krieg waren Zink- und Kupferbleche Mangelware – werden wieder mit Kupfer gedeckt werden.

Leider wurden damals auch die den Giebel zierenden Krabben (kleine, florale Ornamente am Giebelrand) abgeschlagen, so daß nur noch die eigentliche Kreuzblume, die nun wie ein Giebelkreuz wirkt, übrigblieb.

Die oberhalb des Hauptportals befindliche Kreuzblume, die aus mehreren Formsteinen besteht, wurde neu befestigt, da sie sich als nicht standsicher erwiesen hatte.

Darüber hinaus muß einer der vier Wasserspeier an den Giebelecken saniert werden. Dieser, aus rotem Buntsandstein gefertigt und – wie die anderen – beeindruckend aufgrund der Größe, stammt noch aus der Erbauungszeit. Wohl schon während des Einbaues beschädigt worden; wurde dieser damals durch massive, geschmiedete Eisenbänder stabilisiert. Aufgrund dieser Bewehrung blieb der Wasserspeier erhalten und wurde nicht – wie die drei andern – im II. Weltkrieg zerstört, die nach dem Krieg durch Wasserspeier aus rot eingefärbtem Beton, ersetzt wurden.

Inzwischen haben die Dachdecker damit begonnen, die Ziegel auf dem Dach zu verlegen; von weitem ist – auch durch die Netze der Baustellsicherung sichtbar – schon ein Teil des Musters sichtbar, der sich am historischen Original orientieren wird.

Die Spendenaktion läuft weiter

Die Bauarbeiten am Turm der Petruskirche laufen, auch die Spendenaktion geht weiter. Allen, die bereits durch ihre Spende geholfen haben, sei an dieser Stelle sehr herzlich für Ihre Mithilfe gedankt.

Um die Dachflächen am Turm sanieren zu können, muß von der Gemeinde die Summe von rund 16.000,- € an Baukosten aufgebracht werden. Ein Zehntel dieser Summe konnte bereits durch Spenden aufgebracht werden. – Doch benötigen wir weiterhin Ihre Hilfe!

NEU: In der Petruskirche und der Küsterei können Sie einen Spendenstein erwerben. Spendensteine gibt es in zwei verschiedenen Kategorien: zu 7,50 € und zu 5,00 €. Die Spendensteine können Sie während der Öffnungszeiten der Küsterei und bei allen Veranstaltungen in der Petruskirche erwerben.

Bitte unterstützen auch Sie uns bei der Dachsanierung durch Ihre Spende. Helfen Sie uns, indem Sie

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