ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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24.3.2019

Vier Wochen Praktikum in Petrus- Giesensdorf

von Corinna Prozell

Ich grüße alle, die mich schon kennen und alle, die mich noch nicht kennen. Ich bin Corinna Prozell, 20 Jahre alt und habe vom 06.März 2006 bis zum 31. März 2006 ein Praktikum in Ihrer Gemeinde gemacht. Darum kam Ihnen vielleicht das Gesicht ein bisschen bekannt vor.

Ich studiere Religionspädagogik mit dem Schwerpunkt Gemeindepädagogik an der Evangelischen Fachhochschule in Zehlendorf. Zu diesem Studium gehören auch regelmäßige Praktika. Mein erstes, das Orientierungspraktikum Gemeinde, habe ich hier in Ihrer Gemeinde gemacht.

Ursprünglich komme ich aus dem kleinen, schönen Rindtorf in der Nähe von Stendal. Seit dem Herbst studiere ich hier in Berlin und wohne im Oberhofer Weg, also mitten in ihrer Gemeinde. Das war auch einer der Gründe, warum ich mein Praktikum gerne in dieser Gemeinde machen wollte. Ich konnte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ich konnte erstens meine "neue" Heimatgemeinde kennen lernen und hier Anschluss finden, und zweitens konnte ich die Arbeit einer großen Stadtgemeinde kennen lernen. Das reizte mich sehr, denn da ich aus der Altmark komme, kenne ich so große Gemeinden wie Ihre kaum.

In meinem Praktikum hatte ich keinen festen Schwerpunkt, sondern nur die Aufgabe die Arbeit der Gemeinde und die Gemeinde selbst kennen zu lernen. Darum war ich im Kindergarten, in der Eltern- Kind- Gruppe, beim Konfirmandenunterricht, bei den Seniorentreffen. Ich war einen Tag mit der Gemeindeschwester unterwegs, war bei meiner ersten Gemeindekirchenratssitzung, bei der Offenen Kirche, bei Kulturveranstaltungen, bei Vorbereitungstreffen für die verschiedensten Aktionen, bei Mitarbeiterrunden und bei Konventen. Ich habe also eine Menge gesehen und gehört.

Anfangs war es für mich recht schwer, da ich ja von außen dazu gekommen bin. Bis auf einen Gottesdienst kannte ich die Gemeinde noch nicht. Umso schöner war es dann, wenn eine Besprechung kurz unterbrochen wurde, um mir die Fakten zu erklären. Ich möchte allen Leuten aus der Gemeinde danken, die für mich eine kleine Pause in der Diskussion eingelegt haben, um mich einzuweisen, um mir Strukturen zu erklären. Ohne die kleinen Hinweise hätte ich sicherlich noch länger gebraucht.

Nun ist mein Praktikum zu Ende. Das sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich freue mich sehr auf mein zweites Semester und bin sehr dankbar für die schöne Zeit in der Gemeinde und für alles, was ich hier lernen durfte. An vielen Veranstaltungen kann ich nun aber nicht mehr teilnehmen, da ich tagsüber Seminare habe.

Ich danke Ihnen allen, für die Geduld, die Sie mit mir hatten (wenn Sie mir erklären mussten, wo welche Straße ist), für die Offenheit, die Sie mir entgegen gebracht haben, dadurch konnte ich einen guten Einblick bekommen. Ich wünsche Ihnen GOTTES Segen.

Corinna Prozell