ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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24.5.2019

Rückblick

von Pfr. Muhs (Dezember 1925)

Die Weihnachtstage liegen hinter uns. Sie brachten doch auch im Blick auf das Gemeindeleben mancherlei Freude. Freude war es wieder, in der Christmette wie früher die schönen Weihnachtsgesänge von dem sorgsam geschulten Kinderchor der Gemeindeschule 3 unter Leitung des Herrn Lehrer Bäcker zu hören.

Freude war es, daß wir nun auch sagen konnten: Wir haben einen eigenen Kirchenchor. Wir waren alle so dankbar, als wir uns durch ihn am 1. Weihnachtstag und in dem Silverstergottesdienst innerlich erheben lassen konnten. Wenn er doch nur noch einige Sopran- und Tenorstimmen zubekommen könnte! Ich wiederhole die Bitte an sangeskundige Glieder der Gemeinde noch einmal: Helft unsere Gottesdienste verschönen!

Eine Freude war es auch die Weihnachtsfeier unserer alten Frauen und Männer, zu der sich 76 Personen im Konfirmandensaal Kiesstraße 6 eingefunden hatten. Es war für sie etwas ganz Besonderes, aus der Einsamkeit herausgerissen zu werden und miteinander unter dem strahlenden Tannenbaum die alten einst in der Jugend auch mit Begeisterung gesungenen Weihnachtslieder wieder singen zu können.

Freude war es für sie, nach der ei-gentlichen Feier am wohlgedeckten Kaffeetisch sich mit Kaffee und Kuchen bewirten zu lassen, der von freigebigen Bäckermeistern unseres Bezirks gestiftet war.

Freude war es für sie, den musikalischen und gesanglichen Vorträgen der Herren Schüssler Sen. und Jun. und der Aufführung des Jungmädchenbundes zu folgen.

Freude war auch für sie zu guterletzt, als sie noch mit Äpfeln, Nüssen, Buch, Kohlengutschein und Geld bedacht wurden.

Freude war es auch dem Berichterstatter und ein schönes Weihnachtsgeschenk, daß er nicht bloß Weihnachten und Silvester zu einer voll versammelten Gemeinde wieder reden durfte, sondern daß er eben auch bei der Weihnachtsfeier unter sienen lieben alten Schützlingen weilen konnte, mit denen ihn doch viele Erinnerungen an gemeinsam durchlebte Zeiten, viel Freud und Leid, verbinden.