ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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23.3.2019

Rückblicke

Familienfreizeit zum Feriendorf Groß Väter See / Schorfheide
Ein Rückblick
von Bettina Beckmann

Eine Freundin brachte den kleinen Faltprospekt vom Kindergottesdienst mit. Er machte mich sofort neugierig. Ein Wochenende mit anderen Christen, anderen Familien mit Kindern?

Das wäre doch endlich mal die Gelegenheit auch mit unserer Pfarrerin ins Gespräch zu kommen, die unsere Töchter schon zu Kindergartenzeiten im Lindenhof begleitet hatte.

Also reiste jeder in seinem Tempo an einem schönen, sonnigen Freitagnachmittag in der Schorfheide an. Die Zimmerverteilung war schon im vorhinein bei einem kurzen Kennenlernen vorgenommen worden, so dass jeder sein Haus mit den jeweiligen Mitbewohnern beziehen konnte.

Nach einem gemütlichen Abendessen wurden alle Erwachsenen und alle Kinder in einer großen Runde erst einmal vorgestellt. Und bei lustigen Spielen und Gesang war das Eis schnell gebrochen.

Frau Peters-Streu stellte uns ihren "Plan" für das gemeinsame Wochenende vor. Begleitet wurden wir außerdem von Heidemarie, die für die Kinder viele schöne Spiel-und Bastelideen mit im Gepäck hatte und uns Eltern tatkräftig unterstützen wollte. Manchem war sie schon aus der Kita Petrusheim oder von den Gottesdiensten vertraut.

Schon am nächsten Tag bildeten wir Arbeitsgruppen zu verschiedenen Lebenssituationen im Umgang mit dem Glauben. Es ergaben sich interessante, oft ganz neue Aspekte, wie jeder Gott in sein Leben mit einbezieht, wie oft er einen schon zweifeln ließ oder doch ein starker Halt im "Sturm des Lebens" sein will.

Auch die christliche Erziehung unserer Kinder war ein wichtiger Punkt: Betet jedes Kind? Bei Tisch oder vor dem Schlafengehen? Geben diese Rituale Sicherheit in dieser doch sehr hektischen, unruhigen Zeit? Kann Gott einen genauso lieben, wenn wir ihn nicht jeden Sonntag im Gottesdienst suchen?

Heidemarie war währenddessen damit beschäftigt, wunderschöne Mobiles mit den Kindern zu basteln.

Es gab eine Lia und eine Pia, einen Jona und einen Jonas, eine Ronja und eine Sinja…. Und es gab eine freundliche Handpuppe mit Namen Luzie, die von Heidemarie begleitet wurde.

Eine spannende Schnitzeljagd, auf der es galt, Luzie im Wald wiederzufinden, wurde für die kleinen wie auch für die großen Mitreisenden zu einem wunderbaren Erlebnis. Für alle tüchtigen Schatzsucher gab es leckere Süßigkeiten, die nicht nur die Kinder-Augen strahlen ließen...

Auch an diesem Abend wurden wir abermals mit leckerer, leichter Küche verwöhnt. Wir trafen uns danach zum Singen und Plaudern.

Das schöne Frühlingswetter blieb uns treu, so dass wir den Gottesdienst am Sonntagmorgen unter freiem Himmel feiern konnten. Vorbereitend wurden wiederum Arbeitsgruppen gebildet. Diesmal fand ich meine Aufgabe darin, mit den Kindern Gottes schöne Welt zu Papier zu bringen, um den Altar mit den Kunstwerken der kleinen Teilnehmer zu schmücken. Spontan wurden Blumen, Apfelbäume, lachende Menschen, Tiere, das Meer und viele lachende Sonnen gemalt. Andere fleißige Hände sammelten im Wald Holz, Blumen und Grün, so dass der Altar ganz natürlich wunderschön geschmückt aussah.

Wenn auch ein kühler Wind wehte, im Innern war einem warm "ums Herz". Einen so spontanen, fröhlichen Gottesdienst hatte ich selten erlebt. Die Gebete und Fürbitten taten ihr übriges.

Zum guten Schluss breitete Heidemarie das von ihr mitgebrachte Schwungtuch aus; Die Kinder als auch die Eltern hatten viel Spaß beim drunterdurchrennen oder auch beim Geschicklichkeitsspiel, einen Ball auf dem Tuch rollen und nicht hinunterfallen zu lassen.

Beim Abschlussgespräch mit Frau Peters-Streu wurden wenige Verbesserungsvorschläge gemacht, was die nächste Familienfreizeit besser werden lassen könnte.

Es ist nicht zum Schluss ihr Verdienst, dass alle Teilnehmer so beschwingt und guter Laune heimwärts fuhren. Auch Heidemarie hat an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön verdient für ihr Engagement und ihre Art die Kinder zum Lachen zu bringen und zu unterhalten.

Das Feriendorf am Groß Väter See eignet sich schon deshalb so toll für Familien mit Kindern, da viel Fläche zum toben da ist, ein Streichelzoo vorhanden ist und der See direkt vor der Haustür liegt.

Ich habe mir sagen lassen, dass bei der letzten Familenfreizeit vorheriges Jahr im Mai schon gebadet werden konnte... Wenn das kein Anreiz ist, sich beim nächsten Mal wieder anzuschließen...

Bettina Beckmann

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Irmgard Mosebach gestorben

Am 7. Mai 2005 starb Frau Irmgard Mosebach im Alter von 82 Jahren.

Irmgard Mosebach war viele Jahre aktives Mitglied in unserem Seniorenarbeitsteam.

Wichtige Beiträge für das Geburtstags- und Weihnachtsheft waren ihre über das ganze Jahr gesammelten Artikel. Den letzten gemeinsamen Ausflug im vorigen Sommer nach Mittenwalde hat sie noch genossen.

Als sich kurz danach herausstellte, wie krank sie war, waren wir alle sehr betroffen. Auch in den schlimmen Monaten, die sie im Hospiz verbrachte, hat sie nicht ihr Gottvertrauen verloren sondern gesagt, dass sie doch ein schönes Leben hatte.

Sie wird uns bei unserer Arbeit mit ihrer humorvollen, ruhigen Art sehr fehlen! Wir werden sie in dankbarer Erinnerung behalten!

Das Seniorenarbeitsteam