ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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23.7.2019

Ferienfreizeit für Große und Kleine am Groß Väter See
Ein Rückblick

von Familie Kaehne-Woy

Auf die im SCHLÜSSEL angebotene Ferienfreizeit Ende April/Anfang Mai gab es eine erfreuliche Resonanz. 16 Erwachsene, 5 Kinder im Alter von 7 Jahren, 8 Kinder zwischen 2 und 6 Jahren und 3 Kinder im Alter bis 2 Jahre trafen sich im Feriendorf im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.

Zunächst wurden das Gelände und der Streichelzoo mit Ziegen und Kaninchen erkundet. Ein Kind musste hierbei buchstäblich Haare lassen, denn eine Ziege fraß dem Kind die Haare vom Kopf (gut, dass es nur einige wenige waren). Nach dem Beziehen der Häuser war es Zeit für das gemeinsame Abendessen.

Danach gab es ein Spiel, bei dem sich alle besser kennen lernten. Susanne Peters-Streu erzählte die Geschichte vom Schäfer Daniel und den verlorenen Schafen. Nun suchten alle Kinder im Gelände die verlorenen 100 Schafe. Bis auf eins wurden alle gefunden. Dies war der Einstieg in das Thema, welches uns an den drei Tagen beschäftigte: verloren gehen, wiedergefunden werden und der Psalm 23, "Der Herr ist mein Hirte".

Nachdem die Kinder zu Bett gebracht waren, trafen sich die Erwachsenen vor den Häusern zu anregenden Gesprächen.

Am nächsten Vormittag gab es eine Schatzsuche in Form einer Schnitzeljagd. Hierfür wurden, je nach Alter der Kinder, zwei Gruppen gebildet. Auf Zetteln, die an Bäume geklebt bzw. zwischen Holzstämmen versteckt wurden, standen Aufgaben: So wurden u. a. Bilder mit Gegenständen aus dem Wald hergestellt, ein Lied gesungen, Tiere die im Wald leben benannt, Gegenstände ertastet und Flöße gebaut. Für jede gelöste Aufgabe bekamen die Kinder Buchstaben, die am Ende der Schatzsuche den Ort des Schatzes verraten sollten. Die Begeisterung der Kinder war riesig und sie waren sehr konzentriert dabei. Als die Flöße zu Wasser gelassen wurden, entwickelte sich dieser "Stapellauf" zu einer Badeparty, bei der sich die Kinder dann letztendlich im See vergnügten.

Wegen des Mittagessens musste die Schatzsuche unterbrochen werden. Nach einer individuellen Freizeit trafen sich alle wieder am Strand, denn das Rätsel des Schatzes musste noch gelöst werden. Die Schulkinder brachten nun die Buchstaben für die Lösung in die richtige Reihenfolge, was ihnen sehr gut gelang. Nachdem an der richtigen Stelle gegraben wurde, konnte die Schatzkiste "gehoben" werden. Und was befand sich nun in der Schatzkiste: das letzte verlorene Schaf. Da waren die Kinder froh, dass nun alle Schafe wieder da waren.

Jetzt konnten die Kinder Schafmarionetten basteln und die Eltern sich in einem Gesprächskreis zusammenfinden, um ihre Gedanken über den Psalm 23 auszutauschen. Beim Basteln und Diskutieren verging die Zeit sehr schnell.

Das Zusammensitzen am abendlichen Lagerfeuer, die Gespräche der Erwachsenen sowie die Spiele der Kinder waren für alle ein schönes Erlebnis. Dabei wurde auch der von einigen Eltern vorbereitete Stockbrotteig am Feuer gebacken; das fertige Brot wurde von Jung und Alt mit Genuss verspeist.

Am Sonntag wurde nach dem Frühstück gesungen und die Aufgaben für die Vorbereitung des Gottesdienstes verteilt. Der Gottesdienst wurde unter freiem Himmel von allen gemeinsam um einen von den Kindern mit Blumen geschmückten Altar gefeiert. In den von den Kindern gemalten Bildern und den von den Erwachsenen vorbereiteten Gebeten kam auch die dankbare Freude zum Ausdruck, dass wir an dieser harmonischen und schönen Ferienfreizeit teilhaben durften. Anschließend wurde auf der großen Wiese mit allen gemeinsam gespielt.

Beim Abschiedskreis kam noch einmal zum Ausdruck, dass alle von dieser schönen Veranstaltung sehr angetan waren und es wurde der Wunsch geäußert, eine Wiederholung im nächsten Jahr anzustreben.

Dank gebührt allen, die zum Gelingen dieser schönen Ferienfreizeit beigetragen haben: den Eltern, aber vor allem natürlich Susanne Peters-Streu mit Eol Streu sowie Heidemarie (Heidi) Bramböck und der Praktikantin Claudia.