ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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19.7.2019

Rückblicke

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Louisiana Red in der Petruskirche
von Reiner Kolodziej

Wer den Blues mag, der kommt in die Petruskirche. Und wenn dann auch noch eine der größten Blueslegenden bei uns zu Gast ist, dann kommen nicht nur die Fans aus dem Kiez, dann kommen sie aus ganz Berlin, von Pankow bis Zehlendorf.

So geschehen am 15. März. Über 250 Zuschauer füllten die Kirche als "The Giant of Blues" Louisiana Red auftrat. Das Fernsehen dokumentierte es, und die Stimmung war prächtig.

An so einem Abend kann es auch leicht passieren, dass ein Pfarrer unserer Gemeinde, so ein richtiger Blues-Fan, auf die Bühne gebeten wird, um auf seiner Mundharmonika einzustimmen.
So auch geschehen an diesem Bluesabend. Lutz Poetter, Kulturpfarrer unserer Gemeinde, nahm das Angebot an und spielte einen Song mit Louisiana.

Wer mittlerweile ein Fan vom Mann an der "Harp" geworden ist, kann ihn auch während der 6. Lichterfelder Jazz- & Bluestage am 25. März in der Petruskirche erleben.

An diesem Abend tritt er als Gast bei "Dr. Haircut & die Schachtschnäbel" auf. Es ist ein Benefizkonzert für unsere Kulturarbeit, die Künstler spielen ohne Gage. Mit einigen Mitgliedern dieser Band machte Pfarrer Poetter Musik in den 80er Jahren.

Das Programm der 6. Lichterfelder Jazz- & Bluestage finden Sie unter  www.petrus-kultur.de.

Reiner Kolodziej

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Sechs Tage im Vogtland
Bericht von einer Konfirmandenfahrt

Am Dienstagvormittag um 11 Uhr startete unser Bus mit den zwei Konfirmandengruppen von Pfarrer Michael Busch von der Petrus–Kirche am Oberhofer Platz. Genau hier wurde ich im letzten Mai konfirmiert. Nun begleitete ich diese Fahrt als Teamer. Vier Wochen lang war montags immer unser Teamer–Treffen, wo wir diese Fahrt vorbereitet haben. Drei Teamer, aus der ehemaligen Gemeinde von Michael Busch, jetzt schon Studenten und drei "neue" Teamer aus der Gemeinde Petrus-Giesensdorf betreuten 26 Konfirmanden.

Vier Stunden dauerte die Fahrt mit dem Bus ins Vogtland. Unser Ziel lag zwischen Limbach und Pfaffengrün. Der Busfahrer hieß Dietmar und war ein netter, lustiger Typ. Unsere Unterkunft gehörte der AWO (Arbeiterwohlfahrt). Das Haus war einfach, aber zweckmäßig eingerichtet und in einem weiteren Gebäude lockten Kicker, Billiard und ein großer Saal, in dem man (Soft)ball spielen konnte, zu körperlichen Aktivitäten.

Leider war der ganze Schnee weggeschmolzen und die Sonne schien weiter, so dass die geplanten Rodelpartien ausfallen mussten.

Die Fahrt stand im "Zeichen des Fisches". Knapp ein Woche wollten wir Näheres über die Person Jesu und das Christentum erfahren: Wer war dieser Mensch, was hat er gemacht in seinem Leben, wie und warum sind ihm Menschen nachgefolgt? Warum nennen wir uns eigentlich Christen?

Wir haben einzelne Stationen des Lebensweges Jesu in Kartons nachgestellt, Fotostorys in Kleingruppen, mit Verkleidung in freier Natur, Theaterspiele und einiges mehr erarbeitet. Aber wir haben auch gemeinsam gesungen, lustige Kreisspiele gespielt (unser Pfarrer als hochspringendes Toastbrot), Wanderung mit "Verlaufen" und vieles mehr haben wir gemacht.

Gekocht haben wir selbst. Das war jeden Tag mit sehr viel Spannung verbunden, manch einer tat sich damit allerdings etwas schwer. Aber es hat alles geschmeckt, sogar die versalzenen Pommes. Verhungert ist niemand, obwohl alle Konfis Küchen–Kochdienst hatten. Das Zubereiten der Mahlzeiten war immer sehr lustig!

Schön waren auch die von uns mit Teelichtern dargestellten Herzen, Fische und Kreuze am Abend des letzten Tages, als Abschluss zu unserem Thema. Natürlich haben wir auch eine Fete gefeiert.

Zu Hause mussten wir alle etwas Schlaf nachholen, denn der Hahn krähte früh und der Mond ging spät unter. Die Zeit ging sehr schnell vorbei.

Es war eine sehr schöne Reise, wir hatten viel Spaß zusammen, haben viel gelacht und uns alle viel besser kennen gelernt.

Bei der nächsten Fahrt bin ich wieder dabei.

Julian Schieke, Teamer

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Fasching
Jung und Alt gemeinsam

Am 11. Februar fand unsere gemeinsame Faschingsfeier (Kinderbastelgruppe und die Senioren der Gemeinde) im Saal am Ostpreußendamm statt.

Der Saal, inklusive der geschmückten Tische sahen richtig toll aus. Das fanden sogar die Kinder, als sie mit einer Polonaise den Raum betraten.

Jung und Alt hatten an diesem Nachmittag viel Spaß miteinander. Es wurden Spiele gemeinsam gespielt, wie "Mein rechter, rechter Platz ist frei", oder der Ententanz....

Leider kamen weniger "Ältere" zu unserem Faschingsfest, als wir vorher angenommen hatten. Die Kinder fragten mich, wo die anderen seien, die immer zu den Geburtstagen kommen??? Leider hatte ich keine passende Antwort parat (die Einladung stand im letzten Schlüssel!!!!).

Vielleicht kommen sie im nächsten Jahr, wenn wir wieder gemeinsam feiern. Ich möchte mich bei den fleißigen Helfern und Frau Dallmann bedanken, für das gelungene Fest.

Heike Brade