Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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17.9.2019

Tagesausflug nach Bad Salzelmen

Ein Bericht von Liselotte Studinger

Am 23. September (Herbstanfang) war ein Tagesausflug nach Bad Salzelmen mit Herrn Stellmacher angesagt, und wir freuten uns alle schon darauf, obwohl die Wettervorhersage überhaupt nicht gut war.

Und so starteten wir früh um 8 Uhr bei grauem Himmel und nach einer halben Stunde hatte der Wettergott sämtliche Schleusen geöffnet, und es goss in Strömen. Wir waren aber zuversichtlich und ließen uns die Laune nicht verderben.
Unser Ziel war Schönebeck-Salzelmen, und die Fahrt würde etwa zwei Stunden dauern. Für Herrn Stellmacher war diese Tour neu, und obwohl er sich vorher In seinem Autofahrer-Atlas informiert hatte, nutzte ihm das gar nichts, denn immer wieder stießen wir auf Sperrungen und Umleitungen durch Baustellen. Aber schließlich erreichten wir Schönebeck und damit auch Bad Salzelmen, das fast ein Vorort von Schönebeck ist.

Im Kurhaus waren wir zum Essen angemeldet und wurden auch schon erwartet. Inzwischen war die Sonne hervorgekommen und es wurde ein schöner Sommertag. Um zum Restaurant zu gelangen, mussten wir uns aber erst vom Parkplatz zum Kurhaus über aufgerissene Wege und Strassen manövrieren, weil letztere zwecks Erneuerung in Arbeit waren.

Nach der Mahlzeit war ein Spaziergang geplant, wozu sich der Kurpark mit seinem hübschen und feudalen Portal anbot und an bessere Zeiten erinnerte.
Der Park als solcher ließ allerdings zu wünschen übrig und machte einen unordentlichen Eindruck, weil überall Wege ausgebessert wurden und z.T. Geräte herumlagen.

An einem altertümlichen kleinen Tempelehen konnten wir die frisch aus dem Boden sprudelnde Sole-Quelle probieren. (Natürlich war das Wasser salzig).

Nach kurzer Zeit kamen wir zu dem ca. 350 m langen Gradierwerk, welches recht beeindruckend war. Der Salzgehalt der Sole wird hier durch Verdunsten erhöht, indem man sie über ein Gerüst aus Reisigbündeln herabrieseln lässt. Auch die Atemluft wird salzhaltiger und tut den Kurgästen, die als Patienten dort hinkommen, gut.

Im Kurpark befindet sich auch der Soleturm, der Teil des "Kunsthofes Bad Salzelmen" ist und für Ausstellungen genutzt wird.

Zur Kaffeestunde trafen wir uns alle wieder im Kurhaus. Was das Mittagessen zu wünschen übrig ließ, machte das gute und reichhaltige Kuchen-Bufett wieder gut.
Dann wurde es langsam Zeit, sich auf die Heimfahrt zu machen, für die wir ja auch wieder zwei Stunden benötigten und diesmal die Autobahn benutzten. In der Nähe von Magdeburg sahen wir plötzlich dass auf der Gegenfahrbahn ein Lastzug gegen die mittlere Leitplanke gefahren und umgestürzt war. Viel war von dem Laster nicht mehr übrig geblieben, und die Polizei war schon eifrig dabei aufzuräumen und Platz zu schaffen für den recht regen Verkehr. Trotzdem war ein endloser Stau entstanden, und wir fuhren mindestens eine Viertelstunde an einem solchen vorbei. Wir waren aber programmgemäß wieder pünktlich in Berlin und hatten einen interessanten Herbstanfang hinter uns.

Wer sich über dieses Solbad näher informieren möchte, hat die Möglichkeit unter www.solequell.de

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