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ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf > Gemeindebrief > Archiv > November 2003 |
19.5.2012 |
Wer im Oktober aufmerksam an der Petruskirche vorbeigegangen ist, hat bemerkt, dass dort Bauarbeiten im Turm stattfinden. Damit hat es folgende Bewandtnis: Nach eingehender Information über Technik, Auswirkungen und Rendite hat sich der GKR schließlich nach durchaus kontroversen Diskussionen mehrheitlich für die Errichtung der Antennenanlagen entschieden. Drei Gründe sprachen für diese Anlage:
Denkmalschutz, Kirchenkreis und Konsistorium haben der Maßnahme zugestimmt ... und deshalb wird jetzt im Turm der Petruskirche gebaut. Die Zukunft der Kolonie Am Pfarracker / Wienroder PfadSie werden sich erinnern, dass vor etwa vier Jahren die Gemeinde begann, über eine Vermarktung des Kleingartengeländes als Baufläche nachzudenken. Das Fusionskonzept war die Grundlage dieser Überlegungen. Der Bezirk hat damals eine Veränderungssperre über dieses Gebiet verhängt, die zwischenzeitlich zweimal verlängert worden ist. Die letzte endet im Februar 2004 und ist nicht mehr verlängerbar. Seit Beginn des Jahres 2003 haben unter Moderation des Baubezirksstadtrats Herrn Stäglin die Beteiligten Parteien (Kleingartenkolonie, Kleingartenverband, Bezirk und Gemeinde) sehr enge, vertrauensvolle Gespräche geführt, um einen für alle beteiligten akzeptablen Kompromiss zu finden. Dieser steht in absehbarer Zeit mit der Unterschrift aller unter fünf Vertragswerke in Aussicht. Und so sieht die Lösung aus:
Zwischen den beteiligten Parteien besteht Einvernehmen über diese Lösung. Der Gemeindekirchenrat und der Kirchenkreis haben diesem Konzept bereits zugestimmt. Die kirchenaufsichtliche Genehmigung ist beantragt. Die Verträge sind in der Schlussformulierungsphase, denn der Teufel steckt im Detail. Lassen Sie mich ein ganz persönliches Fazit ziehen: Die Gespräche waren stets von allen Beteiligten von dem Willen geprägt, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Es gibt keine Gewinner und keine Verlierer. Verloren hätten alle, wenn eine Lösung nicht zustande gekommen wäre. Ohne die bei den Gesprächen herrschende Rücksichtnahme auf den Standpunkt des anderen, ohne das Vertrauen des Wortes des Gegenübers, ohne den gemeinsamen Willen zum Ergebnis zu kommen und auch ohne die Portion Humor, wären die Gespräche gescheitert. Mein Dankeschön gilt hier an vorderster Stelle Herrn Stäglin für seine ausgleichende Moderation, aber auch Herrn Krüger für seine Kooperation. Das Dankeschön an beide gilt auch stellvertretend an alle anderen Beteiligten, nicht auch zuletzt, die, die der Gemeinde mit Rat zur Seite standen.
Die Kolonie "Am Pfarracker/Wienroder Pfad" wird also – wenn auch verkleinert – weiterbestehen, in unserer Gemeinde: auf gute Nachbarschaft!
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