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ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf > Gemeindebrief > Archiv > September 2003 |
19.5.2012 |
Fair gehandelter Kaffee ist nicht nur teurer. Es ist auch besser, ihn zu trinken, in vielerlei Hinsicht:
1. Man kann ihn mit ruhigem Gewissen trinken. Denn die Kaffeebauern, die Verträge mit der Gepa (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt) abgeschlossen haben, bekommen mindestens 10 % mehr Geld für den Kaffee, und die Bezahlung geschieht schon eine Ernte im voraus.
2. Arabica ist eine milde Kaffeesorte, Robusta enthält mehr Koffein und mehr Säure. 3. Die meisten Kaffees der Gepa sind reine Länderkaffees. 4. Normalerweise beträgt die Röstzeit des Kaffees 3 Minuten bei 600° C. Das ist kostensparend, aber oft schmeckt der Kaffee etwas "verbrannt". Der Kaffee, der durch die Gepa vertrieben wird, hat eine Röstzeit von 11-13 Minuten bei 300° C. Er erfährt dadurch einen 5%igen Gewichtsverlust, ist aber durch diese schonende Röstung säurearm, weitgehend von Reizstoffen befreit und ergiebiger. Normalerweise werden 8 g Kaffeepulver, bei schonender Röstung nur 5 g Kaffeepulver je Tasse benötigt. 5. Um den Kaffee von Koffein zu befreien, wird beim Röstvorgang Kohlensäure hinzugesetzt.
6. Der Kaffee schmeckt besser, wenn er nicht in der Kaffeemaschine bereitet wird, sondern z. B. durch herkömmliches Aufbrühen. Auch die Glaskolben zum Kaffeebrühen sind gut geeignet. Der Kaffee darf aber nach der Bereitung nicht mehr kochen. 7. Bekömmlicher ist eine Tasse Espresso, weil bei der Bereitung das Wasser mit Druck durch das Kaffeepulver gepresst wird und weitere Bitterstoffe und Säure wegnimmt.
Zu empfehlen: Kaffee, Das Handbuch für Genießer von Jan Thorn, ISBN 3-8228-7174-9 Lesen Sie zu diesem Thema auch:
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