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ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf > Gemeindebrief > Archiv > Juli/August 2003 |
19.5.2012 |
Die Idee entstand im Gemeindebeirat: wir wollen den Kirchentags-Gästen, die in unserer Gemeinde untergebracht sind, nicht nur ein Quartier geben, sondern sie auch in unsere Gemeinde einladen. Als Ort dafür bot sich die Petrus-Kirche an; so sollte es nach einem langen Tag in der Stadt die Möglichkeit geben, noch ein wenig zusammen zu sitzen, zu reden oder beim Musik hören abzuschalten.
So war die Petruskirche während der Zeit des Kirchentages immer von 16 Uhr an bis Mitternacht geöffnet. Dank des unermüdlichen Einsatzes von Frau Eberhardt, sowie einer großen Gruppe von Helfern, gab es in dieser Zeit Getränke, belegte Brötchen, Schinken-Hörnchen und unzählige Sorten Kuchen, alles zum Einheitspreis von 50 Cent. Jeden Abend gab es Musik; dabei hatte jeder der drei Abende seine ganz eigene Prägung: der erste Abend bot die Möglichkeit, den Tag mit ruhiger Orgelmusik ausklingen zu lassen; am Freitag abend haben wir zum Mitmachen eingeladen: bei einem großen Nachtgebet war die Petrus-Kirche erfüllt von Taize-Gesängen. Am Sonnabend abend fand dann ein Konzert mit Spirituals für Saxophon, Gesang, Orgel und Kontrabaß statt; bei dieser Veranstaltung, die Teil des offiziellen Kirchentags-Programms war, hatten wir wieder einmal Herrn Friedemann Graef zu Gast. Gemeinsam mit der Jazz-Sängerin Esther Kaiser versetzte er das Publikum in eine euphorische Stimmung. Die Veranstaltungen waren gut besucht, im Café in der Winterkirche fanden sich vor allem vor und nach den Veranstaltungen viele Gäste ein, zu den übrigen Zeiten kamen dann doch nur einzelne Besucher. Eine Gruppe, an die wir besonders gedacht hatten, blieb ganz aus: die jugendlichen Bewohner der Gemeinschaftsquartiere. Wir dachten, sie würden abends müde auf dem Weg von der S-Bahn zum Quartier gerne noch eine Weile bei uns verweilen; anscheinend haben sie aber die Abende lieber in der Stadt verbracht – in der Petus-Kirche sind sie jedenfalls gar nicht aufgetaucht. Aber auch, wenn manchmal die meisten Tische im Café leer waren, ließen sich die Helfer davon ihre gute Laune nicht nehmen; so denke ich, es war auch für uns selbst eine schöne gemeinsame Unternehmung. Michael Zagorni Walk of Faith – ein großer Erfolg
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