Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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15.9.2019

Rückblicke

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Tagesausflug mit Eva Laucks
Ein Bericht von Liselotte Studinger

Dieser Ausflug am 5. Mai stand unter dem Motto "Spargel".
Wir befinden uns ja auch mitten in der Erntezeit des Spargels und haben schon lange auf dieses köstliche Gemüse aus der Mark Brandenburg gewartet. Einige Tage vorher verfolgten wir interessierter als sonst die Wettervorhersage. „Werden wir für unseren Ausflug schönes Wetter haben, oder brauchen wir einen Regenschirm?“ Ja, es war schön. Der Wettergott meinte es gut mit uns und bescherte uns den schönsten Sonnenschein und den bisher wärmsten Tag des Jahres.

So konnten wir den Frühling in vollen Zügen genießen. Es war wunderschön, durch das frische, junge Grün der Bäume und Sträucher am Straßenrand und durch die Wälder, in denen der Boden teilweise dicht besät war mit Anemonen, zu fahren. Manche Wiesen waren voller Butterblumen und leuchteten in gelber Pracht um die Wette mit den Rapsfeldern, die auch schon in voller Blüte standen.

Wir waren Herrn Stellmacher wieder einmal recht dankbar, dass er wie üblich die Autobahn mied und lieber über die Dörfer fuhr. So hatten wir die Möglichkeit, den Anblick der schmucken, renovierten Häuser zu bewundern. Ich hatte den Eindruck, Herr Stellmacher wählte eine ganz besondere Wegstrecke, um möglichst viele Orte anzufahren, in denen sich Storchennester befinden und zwar solche, die wirklich besetzt waren. Es hat uns sehr gefreut, dass es so viele waren, und es hätte mich nicht gewundert, wenn sie mit Applaus begrüßt worden wären.

Je näher wir an Beelitz heran kamen, um so mehr Spargelfelder gab es rechts und links von der Straße. Als wieder einmal ein kurzes lichtes Waldstück kam, schimmerte im Hintergrund durch die Bäume ein See, dessen Oberfläche in der Sonne glitzerte. Beim Näherkommen stellte sich dann aber heraus, dass es sich überhaupt nicht um Wasser handelte sondern um ein riesengroßes Spargelfeld, dessen Beete wie üblich mit schwarzer glänzender Folie bedeckt waren, die in der Sonne glitzerte und den Eindruck vermittelte, es handele sich um Wasser. Gegen 12 Uhr kamen wir in Elsholz an, wo wir zum Mittagessen in der Gaststätte Lindenschenke angemeldet waren und schon erwartet wurden. Dort hatten wir dann die Wahl zwischen verschiedenen Gerichten, bestehend aus Spargel mit oder ohne Fleisch und mit brauner Butter oder Sauce Hollandaise. Es schmeckte uns sehr gut und danach war auch noch so viel Zeit, den hübschen Ort mit den frisch renovierten Häusern anzusehen und sich die Beine zu vertreten.

Unser nächstes Ziel war Belzig, wo eine Kaffee-Pause vorgesehen war.

Auf dem Wege dort hin kamen wir wiederum durch einige sehr schmucke Dörfer. Zwischen Schäpe und Brück machte Herr Stellmacher wieder einen kleinen Abstecher vom Wege, um uns etwas ganz Besonderes zu zeigen und zwar eine Schweinezucht-Station. In dieser Größe war das für mich etwas ganz Neues. Auf einem sehr großen Wiesen-Areal (viel größer als eine normale Kuhweide waren zwei sehr lange Reihen von "Schweineställen" (in Form von Camping-Zelten) erstellt und jede Mutter-Sau hatte mit ihren Ferkeln ein Zelt bezogen. Wir erfuhren, dass es etwa 150 waren. Da es gerade Mittagszeit und sehr heiß war, hatten sich wohl alle vor der prallen Sonne in ihre Behausungen zurückgezogen. Die gesamte Anlage war sehr beeindruckend.

Dann ging es weiter über Lüsse nach Belzig zur Springbach-Mühle, ein 1749 erstelltes Fachwerkgebäude mit Mühlrad und Mühlenteichen in denen Forellen leben und sich sogar ein Biber sehen ließ. Bis 1997 war die gesamte Anlage dem Verfall preisgegeben und wurde erst dann liebevoll restauriert und ist nun ein Schmuckstück in der sehr schönen Landschaft des Flämings. Nicht nur uns hat die Springbach-Mühle gefallen, denn als wir nach einem kurzen Spaziergang im Garten bei Kaffee und Kuchen saßen, kam plötzlich ein Kreis von prominenten Regierungsmitgliedern (Herr Schönbohm und Herr Platzek mit ihren Body-guards) vorbei und bestiegen ihre Autos, um wegzufahren.

Nun machten wir uns auch auf den Heimweg, denn wir wollten ja noch den Spargel-Hof Klaistow besuchen, um dort frisch gestochenen Spargel für zu Hause einzukaufen. Es dauerte eine lange Zeit, bis alle Bus-Insassen mit Spargel versehen waren. Dann ging es ohne weiteren Halt zurück nach Berlin und wir hatten wieder einmal einen sehr schönen Ausflug mit Herrn Stellmacher erlebt. Zum Dank dafür sang Herr Lehmann zum Schluss das schöne Küchenlied: "Sabinchen war ein Frauenzimmer" alle Strophen, was Herrn St. wiederum freute.

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Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag

Helmut Lehmann ist in unserer Gemeinde bestens bekannt durch frühere Jugendarbeit, Singe-Gottesdienste, Singen der Liturgie im Gottesdienst und unverzichtbarer Bass und Solist seit über 60 Jahren im Petrus-Giesensdorfer Chor.

Er feierte am 27. Mai 2003 seinen 80. Geburtstag.
Wir gratulieren ihm herzlich.

Der Gemeindekirchenrat der Ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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