ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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19.5.2012

Was halten Sie von Brot und Wein?
Frageaktion zu Eucharistie und Abendmahl in unserer Gemeinde

von E-Mail

Der Ökumenische Kirchentag in Berlin rückt näher – und damit auch die Frage, wie wir Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen mit dem Abendmahl umgehen werden. Bleiben Evangelische, Katholische, Orthodoxe Kirchenmitglieder dabei jeweils fein unter sich innerhalb ihrer tradierten religiösen Gewohnkheiten?

Gibt es kleine Grenzüberschreitungen Einzelner in das fremde christliche Terrain? Oder kommt es gar – von einigen erhofft, von vielen aber befürchtet – zum Tabubruch der Interzelebration? Dies wäre das gemeinsame eucharistische Abendmahl für alle Christinnen und Christen gleich welcher Konfession. So etwas soll es allerdings nach den geltenden Kirchenordnungen nicht geben dürfen. Offiziell wird dies als Manko bedauert, so als müßte es doch ein gemeinsames rituelles Mahl aller Christen geben. Mutigen Interzelebranten drohen allerdings kirchenaufsichtliche Disziplinarmaßnahmen.

Angeregt durch eine Internetbefragung stellen wir persönliche Fragen an Sie als Leserinnen und Leser unseres Gemeindeblattes "Der Schlüssel" und unserer Internetseiten:

Was verbinden Sie mit der Feier von Abendmahl und Eucharistie?
Wie denken Sie über diesen besonderen Teil des Gottesdienstes?

E-Mail – gleichgültig, ob Sie dafür zwei Sätze oder zwei Seiten brauchen. Kramen Sie in Ihrer Erinnerung. Lassen Sie uns Ihre Meinung wissen. Und halten Sie dabei mit Ihren Gefühlen nicht hinterm Berg, egal ob Sie dem Thema positiv oder ablehnend gegenüberstehen.


Vielleicht helfen Ihnen die folgenden Fragen zu Abendmahl und Eucharistie, die wir für Sie als Anregung zusammengestellt haben:

  • Was bedeutet Ihnen persönlich das Abendmahl?
  • Welche Erlebnisse aus der Kindheit oder Jugend fallen Ihnen dazu ein?
  • Was stößt Sie ab oder ärgert Sie, was zieht Sie an?
  • Wann haben Sie zum ersten Mal am Abendmahl teilgenommen?
  • Wann haben Sie das letzte Mal am Abendmahl teilgenommen?
  • Was verbinden Sie mit den Einsetzungsworten Jesu Christi ("Das ist mein Leib...")?
  • Welche Rolle spielt das Abendmahl in Ihrem Alltag?
  • Was ist für Sie wichtiger: die individuelle Begegnung mit Gott oder Gemeinschaft mit anderen?
  • Wie erleben Sie Abendmahl und Eucharistie mit Verwandten und Freunden anderer Konfession oder Religionen?
  • Und falls Sie den Kirchen fern stehen: Wie betrachten Sie das Abendmahl und die Eucharistie aus der Distanz?
  • Wie müsste das Abendmahl eigentlich gefeiert werden?

Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungsberichte, Einschätzungen und Vorschläge.
Auf jeden Fall werden wir alle Rückmeldungen im Gemeindekirchenrat und in der Mitarbeiterschaft diskutieren. Vielleicht wird auch eine richtige Veranstaltung draus zum Thema "Abendmahl".

"Der Schlüssel" und unsere Internetseiten werden darüber informieren.

Pfarrer Lutz Poetter

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