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ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf > Gemeindebrief > Archiv > April 2003 |
19.5.2012 |
WIR SUCHEN Zur Unterstützung unserer "Der Bücherbasar" wird durch den HOLZKIRCHE eV.
Bücherspenden bitte in die Holzkirche:
Seit nun bereits 7 Jahren gibt es den Bücherbasar in seiner heutigen Form. Viele Jahre haben Jugendliche mitgeholfen die schweren Kisten von der Empore nach unten und nach den Basaren wieder zurück zuschleppen. Bis endlich im Jahr 2000 ein Kran angebaut wurde, der ächzt zwar manchmal etwas, aber ist mittlerweile ein unbezahlbarer Mitarbeiter geworden, doch auf die Jugendlichen Helfer kann weiterhin nicht verzichtet werden. Viele Hände werden benötigt um alle Kisten an den richtigen Platz zu stellen und dann die neuen Bücher einzusortieren. Inzwischen haben sich Angebot und Fläche mehr als verdreifacht und die steigenden Besucherzahlen zeigen unseren Bekanntheitsgrad deutlich. Bücher sind viel zu schade um sie einfach wegzuwerfen! Unser gesamtes Angebot besteht dementsprechend aus gespendeten Büchern und Tonträgern. Der Dialog über Bücher und Autoren steht immer im Vordergrund, doch auch die Notwendigkeit mit dem Erlös unsere Kinder und Jugendarbeit zu finanzieren wird bei knappen Kassen immer wichtiger. Oft werde ich gefragt, wie denn die Preise zustande kommen. Das ist ganz einfach: Nach Gewicht! Jeder Wert eines Buches bemisst sich nach dem Gewicht des Inhalts und dem Gewicht des Materials, hinzu kommt Seltenheit und Erhaltungsgrad. Fertig ist die Bücherei. Taschenbücher sind natürlich am günstigsten, meist 1,- €, aber auch teurere Bücher wechseln bei uns den Besitzer. Mittlerweile kennen bereits viele Stammkunden den Weg in die Petruskirche und werden auch jedes Mal fündig. Da sind die Lehrer auf der Suche nach Büchern für ihre Schüler, da ist der amerikanische Drucker, der oft sein Geld nicht dabei hat, der Verleger der seine Sammlung erweitert, die Familie, die mit getrennter Kasse doch immer ähnliche Literatur zusammensucht, der Mann der ganz heimlich ein paar Bücher kauft, seine Frau soll es nicht wissen, denn sie haben doch schon so viel, die zwei drei Besucher die regelmäßig Chemie und Physik Bücher kaufen und die vielen, vielen die mit Tüten von Romanen jedes Mal nach Hause gehen und doch nicht genug bekommen. Nicht zu vergessen die Kinder die ihr Taschengeld investieren um ein Buch zu erstehen. Und später kommen viele Bücher auch wieder als Spende zurück zu uns und finden wieder neue Leser die sich wiederum entscheiden, ob sie sich auch wieder von einigen Büchern trennen können usw., usw.... Keiner soll behaupten das Buch sei eine aussterbende Spezies, nur manchmal eben etwas vergilbt, verstaubt oder auch muffig riechend, doch ausgestorben wohl kaum. Sollten Sie noch nie etwas von dem Bücherbasar gehört haben, so wurde es Zeit. Constantin T. Huth Tel.: 772 50 19
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