ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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21.11.2018

Viktoria von Ballasko

Geboren in Wien am 24. Januar 1909. Die Tochter eines hohen Beamten und Offiziers a.D. besucht nach dem Gymnasium die Akademie für darstellende Kunst in Wien und spielt ab 1929 an Bühnen in Bern, Chemnitz und Breslau.

Mit 26 kommt sie ans Berliner Schiffbauerdammtheater und debütiert, nach ersten Erfahrungen als Synchronsprecherin, in Luis Trenkers Der Kaiser von Kalifornien (1936) beim Film. Zur Ufa stößt sie 1938 mit Preußische Liebesgeschichte. Als Prinzessin Auguste von Sachsen-Weimar versucht sie taktvoll, ihren künftigen Mann Prinz Wilhelm (Willy Fritsch) auf die Kameradschaftsehe mit ihr einzustimmen; wissend, dass er eine andere liebt.

Auch in den Ufa-Produktionen Die Geliebte, Kennwort Machin (beide 1939) und besonders in Der Majoratsherr (1944) spielt Viktoria von Ballasko verständnisvoll-zurückhaltende Frauen, die niemandem zur Last fallen wollen: Für den Majoratsherrn Willy Birgel ist – nach dem Tod seiner Verlobten – die Ehe mit der kranken Gutsbesitzerstochter zunächst eine reine Verlegenheitslösung. Doch als ihr Opfer sich in Liebe wandelt, gesunden die Verhältnisse.

Viktoria von Ballasko, die nach dem Krieg u. a. in Georg Tresslers Die Halbstarken (1956) auftrat, starb am 10. Mai 1976 in Berlin. Ihre Grabstelle ist auf dem Kirchhof der Dorfkirche, in der evangelischen Kirchengemeinde, Petrus-Giesensdorf, Abteilung IV, Grab Nr. 1.

Filme mit Viktoria von Ballasko: Preußische Liebesgeschichten (1938), Kinderarzt Dr. Engel, Die Geliebte (1938), Kennwort Machin (1939), Gefährtin meines Sommers (1943), Der Majoretsherr (1944).