ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

Holzkirche Gemeindezentrum Celsiusstraße Gemeindehaus Ostpreußendamm
Petruskirche Gemeindehaus Parallelstraße Dorfkirche Giesensdorf

ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf > Gemeindebrief > Archiv > November 2002

22.7.2019

Rückblicke

zum Seitenanfang

Tagesausflug zum Ziegeleipark Mildenberg
Ein Bericht von Liselotte Studinger

Als wir uns morgens um 8 Uhr an der Petruskirche trafen, war der Himmel noch verhangen, aber da wir eine recht lange Fahrt von Süd nach Nord durch die Stadt vor uns hatten, spielte das zuerst keine große Rolle. Als wir dann schließlich die Stadt hinter uns ließen, kam die Sonne durch, und wir konnten einen schönen Tag genießen. Wie üblich vermied Herr Stellmacher möglichst die Autobahn und nach Oranienburg konnten wir wieder einmal feststellen, dass die Umgebung von Berlin wunderschön ist mit großen Wälder und vielen Seen und Flüssen.

Unser Ziel war der Ziegeleipark Mildenberg bei Zehdenick. Als im Jahre 1887 beim Bau der Eisenbahn zufällig Ton entdeckt wurde und zwar in besonders guter Qualität, begannen verschiedene Firmen mit der Herstellung von Mauerziegeln. So entstand mit der Zeit das größte Ziegelei-Gebiet Europas. 1910 gab es dort bereits 42 Ziegeleien mit 57 Ringöfen. Die gesamte Jahresproduktion betrug ca. 625 Millionen Mauerziegel. Die Nähe Berlins und die guten Verkehrsbedingungen durch Schiene und zu Wasser war für den Absatz und Transport besonders günstig. Für die Bevölkerung der Umgebung wurde dieses Industrie-Gebiet eine sichere Arbeitsstelle. Die Tätigkeit war schwer und ein Arbeitstag dauerte 12 Stunden und wie auch in anderen Industriezweigen kamen Saison-Arbeiter aus Oberschlesien und Polen hier her.

Als wir unser Ziel erreicht hatten, stand am Eingang schon eine Ziegeleibahn bereit, um uns durch das gesamte Gelände zu fahren. An manchen Fabrikgebäuden wurde Halt gemacht und man zeigte und erklärte uns einige Etappen bei der Ziegelherstellung, so dass wir uns ein Bild davon machen konnten. Besonders beeindruckend war die Dampfkraftanlage. Die ganze Führung dauerte eine Stunde und war sehr aufschlussreich. Schließlich wurden wir zu dem auf dem Museumsgelände befindlichen Restaurant "Havelblick" gefahren, wo das Mittagessen schon auf uns wartete.

Nach etwa 1 1/2 Std stand nochmals eine Fahrt durch das Tonstichland auf dem Programm, und zwar bis zur Burgwall-Grube. Das ist die letzte noch aktive Sand- und Tongrube, ist etwa 5 km entfernt, dauert mit den umgebauten Tonloren 1/2 Stunde und führt zum Teil durch Naturschutz-Gebiet. Dabei hatten wir auch noch die Möglichkeit, diverse Vogel-Volieren anzuschauen, in denen nicht nur einheimische Vogelarten zu sehen waren sondern auch unterschiedliche Arten von Sittichen.

Der Bus erwartete uns dann wieder am Parkeingang, um uns nach Berlin zurückzubringen. In Liebenwalde wurde dann nochmals Halt gemacht zu einer gemütlichen Kaffeestunde, im "Preußischen Hof" mit Kaffee und Kuchen. Nach einer guten Stunde Fahrzeit erreichten wir Lichterfelde.

Die Tagesfahrten sind jedes Mal schön und aufschlussreich. Wer auch immer die Ziele aussucht, ob Eva Laucks oder Herr Stellmacher. Es gibt immer etwa Interessantes kennenzulernen, so dass ich mich schon immer auf die nächste Tour freue.

zum Seitenanfang

Familientrödel vom 14.9.02
von Heike Brade

Unser Familientrödel im Herbst fing bei bestem Wetter an und hörte mit Regen auf. Der Verkauf schleppte sich etwas dahin. Vielleicht gibt es schon zu viele Trödelmärkte??
Zum Verzehr boten die Bella-Mädchen Kaffee, Kuchen, Hot Dogs, Hamburger und Getränke an, die sie schnell los wurden. An dieser Stelle herzlichen Dank an Martina und Co., die fleißig gebacken und geholfen haben.
Der Erlös aus Standmiete, Kaffee und Kuchen.... beträgt 328 € für die Bella Mädchen. 128,40€ haben wurden für die Flutopfer in Grimma gespendet. Das Geld ging an die Grundschule am Wallgraben in Grimma. Vielen Dank

Heike Brade