Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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18.9.2019

Ein Eckstein für die Gemeinde
Pfarrer Michael Busch wurde in die Gemeinde eingeführt

von Lutz Poetter

Foto: mediaray
Früh am Morgen...
 
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... entsteht das Büfett in der Winterkirche.
 
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Unser Chor
 
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Die Bläser aus Schönow-Buschgraben
 
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GKR-Mitglied Carsten Jablonski und seine Schwester
 
Foto: mediaray
Stellvertretende GKR-Vorsitzende Sonja Wagner liest das Evangelium

Am 1. September begann Pfarrer Busch seinen Dienst und schon am Sonntag darauf feierten wir seinen Einführungsgottesdienst in der Petruskirche. Diese war um 11 Uhr sehr gut gefüllt: Geladene Gäste, Lichterfelder Gemeindeglieder und "Pilger" aus Schönow – Buschgraben, wo Pfarrer Busch neun Jahre im Entsendungsdienst war, bevölkerten das Kirchenschiff. Den Platz oben auf der Empore links und rechts der Orgel teilten sich geschwisterlich der Petrus – Giesensdorfer Chor und das Schönower Bläserensemble. Natürlich war auch unsere Orgel zu hören. Zwei Lieder sang die Gemeinde zur Gitarre.

Nach der Begrüßung durch den Gemeindekirchenratsvorsitzenden Detlef Lutze folgte die Einführungszeremonie. Superintendent Friedrich Gülzow beglückwünschte die Gemeinde zu ihrem neuen Pfarrer und umgekehrt. Nach Jahren großer Veränderungen – Stellenabbau, Fusion, Umbau beider Gemeindehäuser – beginne nun hoffentlich eine ruhigere Lebensphase der Gemeinde.

Dann wurden Urkunden verlesen: Eine über die Berufung von Pfarrer Michael Busch durch Gemeindewahl auf die 1. Pfarrstelle in Petrus – Giesensdorf, eine andere über die Übernahme in ein Dienstverhältnis auf Lebenszeit in der Evangelischen Kirche Berlin – Brandenburg. Für Michael Busch ist diese nämlich die erste "richtige" Pfarrstelle, denn in Schönow – Buschgraben befand er sich noch im Entsendungsdienst.

Nun verpflichtete Superintendent Gülzow zuerst den Pfarrer und dann die Gemeinde. Michael Busch versprach, seinen Dienst in der Bindung an seine Ordination und gemäß den Ordnungen unserer Kirche auszuüben, die Gemeinde sicherte ihm alle Unterstützung und die Achtung seines Dienstes zu. Sodann sprachen der Superintendent und seine beiden Assistenten biblische Worte des Zuspruchs und der Verheißung und erteilten Michael Busch Gottes Segen.

In seiner Predigt griff Pfarrer Busch zum Stein – und damit zum Ehrennamen des Jüngers Simon, der als Petrus = Felsstein die frühen Gemeinden geprägt hat. In einem Brief an diese Gemeinden benutzte er selbst das Bild: Christinnen und Christen sind eingefügt als lebende Steine in Gottes Bauwerk und Christus selbst ist der tragende Eckstein.

Die Kollekte für die Flutopfer erbrachte € 550, für die Konfirmandenarbeit wurden € 316 gesammelt.

Im Anschluss an den festlichen Gottesdienst traf man sich am reichhaltigen Büfett, Pfarrer Michael Busch bekam Blumen und herzliche Worte zum Neubeginn in der Gemeinde. Der Auftakt war ja schon mal gut gelungen.

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