ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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22.3.2019

Der GKR war verreist
GKR Rüste vom 30.08.02 bis 01.09.02

von Jutta Petry

Schon kurz nach den letzten GKR Wahlen im letzten Jahr hatten wir uns entschlossen eine gemeinsame Fahrt zum Kennenlernen durchzuführen. Natürlich war es nicht so einfach mit 15 Mitglieder zu einem gemeinsamen Termin zu kommen. Danach musste eine passende Unterkunft gefunden werden, nicht so weit weg, preislich und ausstattungsmäßig lukrativ und ausserdem noch mit einem gewissen kulturellem Angebot. Pfarrerin Susanne Peters-Streu hat einen wahren Glückstreffer gemacht.

In der Stadt Brandenburg im Domkonvikt wurden alle Anforderungen erfüllt.
Nebenbei bemerkt, ein Ausflug in die Stadt rentiert sich auf jeden Fall. Neben dem Dom sind weitere Kirchen, wie die Katharinenkirche, Kirche St. Gotthardt, Nicolaikirche auch noch viele andere Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Es gibt dort eine nette Fußgängerzone, und auch der Stadtwanderweg lädt ein einen schönen Spaziergang zu machen. Wer doch etwas länger bleiben möchte ist im Domkonvikt bestens aufgehoben.


Hinten v. links: Detlef Lutze, Kurt Kruse, Michael Busch und Utz Jeder. Mitte v. links: Christel Hein, Susanne Peters-Streu und Jutta Petry. Vorne v. links: Lutz Poetter, Annette Pohlke, Reiner Kolodziej, Gabi Kumpera und Sonja Wagner

Am Freitag um 17 Uhr sind wir angereist. Einige Mitglieder mussten noch arbeiten an diesem Tag, so dass wir die Anreise individuell gestaltet hatten, natürlich haben einige Fahrgemeinschaften gebildet. Leider konnten 4 Mitglieder aus privaten Gründen nicht teilnehmen, so dass wir 12 bei strahlendem Sonnenschein in Brandenburg ankamen. Wir freuten uns besonders, dass Pfarrer Michael Busch sich die Zeit nehmen konnte um mitzufahren.

Nach einem reichlichen Abendbüffet trafen wir uns zu unserer Kennenlernrunde im Clubraum des Domkonvikt. Bis spät in die Abendstunden haben wir uns miteinander unterhalten, jeder hatte etwas von sich und seinen Hobbys zu erzählen. Von Familie, Kanus, Motorrädern, Computer, Kochrezepten, Theater und vielem mehr wurde berichtet.

Am nächsten Morgen wurde für einige das Frühstück etwas zu früh serviert, aber schon bald waren wir alle wieder in Unternehmungsstimmung.
Thema des heutigen Vormittages war das Abendmahl. Wir hatten neben dem Dom einen Tagesraum zur Verfügung und dort trafen wir uns zum "Arbeiten". Ganz zwanglos berichtete jeder über seine Erfahrung mit dem Abendmahl, geschichtliche Hintergründe und praktische Ausführungen wurden ausgetauscht.

Verschiedene Fragen sind aufgetaucht, wie:

Viele Fragen wurden beantwortet, einige blieben noch offen, so dass wir noch eine weitere Diskussionsrunde anschließen wollen. Das Thema schien uns so interessant, dass wir beschlossen haben einen eigenen Artikel im Schlüssel darüber zu schreiben. Falls Sie noch Fragen haben zum Thema Abendmahl oder über eigene Erfahrungen berichten wollen, dann schicken sie einfach einen Brief an die Küsterei ( mailen geht natürlich auch).

Nach einem schmackhaften Mittagessen im Domkonvikt, hatten wir die Mittagsstunden zur freien Verfügung, ob Mittagsschlaf, Schwimmen oder eine Besichtigung der Stadt Brandenburg mit ihrer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, für jeden bot sich etwas. Einem Mitglied gelang es sogar eine kostenlose Rudertour zu organisieren.

Am späten Nachmittag ging es wieder an die Arbeit. Unter der Überschrift – Organigramm der Gemeinde – stellten wir eine Mitarbeiterliste zugeordnet zu den einzelnen Arbeitskreisen, sowie eine Liste der ehrenamtliche Mitwirkenden und zahlreichen Helfern auf. Auch wurden die Grundstrukturen der evangelischen Kirche Berlin Brandenburg in einem Diagramm aufgearbeitet. Das Ergebnis war sehr anschaulich.

Auch den Samstagabend haben wir in gemeinsamer Runde verbracht. Gemütlich bei einem Abendtrunk haben wir viel erzählt und gelacht. Pfarrer Lutz Poetter und Reiner Kolodziej hatten leider noch eine tragende Aufgabe in der Petruskirche und mussten an diesem Abend zurückfahren. Nach dem Konzert am Samstagabend musste die Kirche für den sonntäglichen Gottesdienst umgeräumt werden.
Trotzdem waren die beiden am nächsten Morgen zum gemeinsamen Gottesdienst in der St. Gotthardtkirche wieder zurück.

Nach einem schönen Gottesdienst mit Taufe und Abendmahl in der sehenswürdigen Kirche trafen wir uns nochmals zur Abschlussrunde vor dem Mittagessen im Domkonvikt.

Jeder schilderte seine Eindrücke und alle waren wir uns einig: Es war ein sehr schönes Wochenende. Das Kennenlernen hat unseren Gemeindekirchenrat näher zusammenrücken lassen und gerüstet für die weitere Zusammenarbeit.
Ein neuer Termin steht noch nicht fest, aber eines war klar, dies war sicherlich nicht unsere letzte Rüste.