ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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20.1.2019

20 Jahre Sozialstation am Woltmannweg

von Eva Laucks

Dieses Jubiläum musste doch gefeiert werden! Die 20 Jahre sind so schnell vergangen und der Vorstand des Vereins für häusliche Krankenpflege beschloss, die treuen und längsten Mitglieder des Vereins einzuladen und mit den Mitarbeitern der Station diesen Tag zu begehen.

In einer Ansprache wurde eine Rückblende aus den Anfängen der Station berichtet. Manche Gemeindeglieder werden nicht mehr wissen, dass die Petrusgemeinde noch vor über 20 Jahren eine fest angestellte Gemeindeschwester hatte. "Schwester Emma" versorgte ältere Mitbürger die bettlägerig waren, betreute sie medizinisch und half den Angehörigen bei der Pflege. Sie ging in den Ruhestand und die kirchliche Stelle wurde nicht mehr neu besetzt.

So wurde auf Eigeninitiative von Frau Jung und mehreren interessierten Leuten ein Verein gegründet, der hilfsbedürftige Menschen in unserer Gemeinde weiterhin versorgen sollte. Am 5.11.1980 wurde dann dieser wichtige Verein auf einer Bürgerversammlung von 36 Lichterfeldern gegründet, zur Sozialstation dann im Frühjahr 1982 vom Senat anerkannt und unterstützt.

An der Jubiläumsfeier am 6.6.02 kamen dann auch viele Mitglieder, unter ihnen das älteste Mitglied, eine Dame von 101 Jahren. Alle sind von Anfang an Mitglieder des Vereins. Die Mitarbeiter der Station hatten ein wunderbares Buffet vorbereitet und Frau Lettner aus der Verwaltung stellte eine Tafel mit Fotografien aus den Anfangszeiten zusammen. Pfarrer Lutz Poetter kam mit Blumenstrauß und zur Sprache kam auch die gute Zusammenarbeit zwischen Kirche und Station. Er vermittelte in den Jahren viele Konfirmanden, die sich mit dem "Rollstuhlschiebedienst" ein kleines Taschengeld verdienen konnten und somit auch viele Patienten durch einen Spaziergang glücklich machen konnten. Bei einem Glas Sekt wurden angeregte Gespräche geführt und es war wirklich eine gemütliche Stimmung. Alle wünschten der Sozialstation weiterhin Erfolg und allen Mitarbeitern Freude bei ihrer Arbeit.

Eva Laucks