ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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22.3.2019

Rückblicke

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Tagesausflug nach Radeberg
Ein Rückblick
von Liselotte Studinger

Am Montag, dem 22. April fand nun der schon länger angekündigte Tagesausflug nach Radeberg statt. Schon tagelang vorher zitterten wir wegen des unbeständigen Wetters – kalt, Regen, mal grau, mal Sonne. Das wäre für diese Fahrt in den Frühling nicht wünschenswert gewesen.

Aber der Wettergott hatte ein Einsehen, und so starteten wir bei schönstem Sonnenschein.
Wie üblich vermied Herr Stellmacher, wenn es irgendwie möglich war, die Autobahn und nahm Kurs über die Dörfer. Das haben wir sehr genossen und erfreuten uns an der erwachenden Natur. Die Birken hatten sich schon mit zartem Grün geschmückt und ringsum blühten Glyzinien, Forsythien, Obstbäume und in langen Heckenschlangen die weißen Schlehen. Die Störche waren auch schon eingetroffen und hatten ihre vorjährigen Nester bezogen und hin und wieder sahen wir am Waldesrand Rehe grasen. Es war wunderschön und wir freuten uns daran.

Unser Ziel Radeberg erreichten wir gegen 11 Uhr und dort stand nach dem allgemeinen Mittagessen am Marktplatz die Besichtigung der Brauerei auf dem Programm.
Zwei sehr nette junge Frauen begleiteten uns durch den gesamten Betrieb und erklärten uns ausführlich, wie das Bier entsteht, nämlich aus Malz, Hopfen und Wasser und geht dann verschiedene Phasen durch – Kochen und Rühren in besonders großen Kesseln usw. Ein Kessel hat eine Höhe von ungefähr 22 m und einen Durchmesser von 4 m. Davon standen in der sogenannten Sudhalle 12 Stück in zwei Reihen zu je 6 Stück. Das war sehr beeindruckend.

Genau so interessant war die nächste Halle in gleicher Größe. Hier wurde das fertige Bier in Flaschen gefüllt. Diese vorher zweimal gewaschen, getrocknet, auf ihre Reinheit geprüft dann gefüllt, verschlossen, etikettiert, nochmals kontrolliert auf irgend welche Unsauberkeiten – eventuell aussortiert – und schließlich in Kästen gebracht und diese wiederum auf Paletten befördert, die dann zum Abtransport bereitlagen. Das alles vollzog sich vollkommen automatisch und auf Fließbändern. Es ist kolossal beeindruckend in der ganzen Halle waren vielleicht 5 Personen beschäftigt nur mit der Überwachung all dieser Arbeiten.

Entsprechend groß ist dann auch der Raum, in dem eine Menge Computer stehen, durch die der reibungslose Ablauf all dieser Tätigkeiten genau überwacht wird.
Der Umsatz dieser Brauerei ist gewaltig und beinhaltet nicht nur den Bedarf in Deutschland sondern auch den des europäischen Auslands und von Übersee.
Zum Schluss des Rundganges bekam jeder von uns im Ausschank zwei Gläser Bier zum Verkosten und aus der eigenen Bäckerei ganz frische, noch warme Brötchen, die aus dem Trester der Bierherstellung bestanden. Allen schmeckten diese zum Bier vorzüglich und man war begeistert.

Allmählich fanden wir uns alle wieder am Autobus ein, um nach Moritzburg weiterzufahren.
Der Weg dahin ist normalerweise gar nicht so weit, aber durch Bauarbeiten waren wir zweimal gezwungen Umwege zu fahren. Schließlich kamen wir doch rechtzeitig zur Kaffeestunde in dem Lokal an, wo man uns schon erwartete. Auf dem Marktplatz, wo unser Bus parkte, hatten wir einen sehr schönen Blick auf das Jagdschloß Moritzburg, dessen Bau 1542 begann, im 18. Jh. Von Pöppelmann umgebaut wurde und jetzt ein umfangreiches Barockmuseum beinhaltet.

Nach einer gemütlichen Kaffeestunde hatten wir noch reichlich Zeit, uns in der Stadt umzusehen und einen Spaziergang zum Schloß zu machen.

Um 18 Uhr bestiegen wir wieder unseren Bus, um nach Hause zu fahren. Noch einmal genossen wir die wunderschöne Frühlingslandschaft und kamen dann, wie vorgesehen, pünktlich um 20 Uhr in Lichterfelde an.

Auch dieser Ausflug war wieder sehr schön wie alle anderen, die von Herrn Stellmacher angeboten wurden. Wir freuen uns schon auf den nächsten.

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Tagesausflug mit Startschwierigkeiten
Der Tagesausflug nach Herrmannswerder

Wie bestellt...

Sollte doch der Bus um 13 Uhr an der Petruskirche, um 13.10 Uhr an der Thermometer-Siedlung und um 13.20 am Gemeindehaus Ostpreußendamm die Senioren zum Tagesausflug nach Herrmannswerder aufnehmen.

Gut organisiert, und alle Ausflügler standen pünktlich an ihrem Treffpunkt.

... aber letztendlich dann doch abgeholt!

Leider gab es aber Kommunikationsprobleme zwischen Reiseunternehmen und "wem auch immer".

Der Busfahrer fuhr halt anders rum und die "Letzten wurden so die "Ersten" und die eigentlichen "Ersten" am Oberhofer Platz warteten über eine halbe Stunde auf den Start ins Grüne!