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25.6.2018

Umbau Gemeindehaus Parallelstraße

von Dipl.-Ing. Frank Goller

Mittlerweile wird sicherlich der  an dieser Stelle für diesen Sommer angekündigte Beginn des großen Umbaus im Gemeindehaus Parallelstraße sehnlich erwartet.

Leider liegt bis heute nicht die Baugenehmigung für den Umbau bzw. den zusätzlich geplanten Ausbau des Dachgeschosses vor.
Nach Rücksprache mit den Behörden ist mit der Baugenehmigung Anfang November zu rechnen. Bis dahin liegen Angebote für die auszuführenden Arbeiten und die Ausführungsplanung vor, so dass dann mit einem zügigen Beginn gerechnet werden kann.

Doch zunächst ein Blick zurück

Das Gemeindehaus Petrus wurde im Jahre 1929/30 nach Plänen des Geheimen Baurates Prof. Otto Kuhlmann erstellt. Im Jahre 1964/65 erfolgten größere Umbauten vor allem im Erd- und Obergeschoß nach Plänen des Architekten Prof. Peter Lehrecke. Das Gebäude steht in seiner Gesamtheit mit seinen Fassaden und seinen qualitativ hochwertigen Einbauten im Inneren unter Denkmalschutz.

Und dann

In diesem und nächstem Jahr ist ein weiterer Umbau im Erd- und Obergeschoss und die Vorbereitung für einen Ausbau des Dachgeschosses (zur Vorhaltung einer Pfarrerwohnung bzw. für eine Fremdnutzung) geplant.

Das Planungskonzept für die Gemeindenutzung

Es ist für die Gemeindenutzung ein "kompakter" Bereich im Erd- und Obergeschoß vorgesehen. Dieser ist zur Straße, zum Garten und zur Eingangsseite Kita hin orientiert.
Der Hauptzugang mit dem darüberliegendem Petrus im Erdgeschoß bleibt als Identifikationspunkt erhalten. Zusätzlich erhalten die Küche, die Bühne und das Ladengeschäft "Hänsel & Gretel" einen direkten Zugang über den vorhandenen seitlichen Nebeneingang.

Beim Betreten des Gemeindehauses öffnet sich das Haus dem Besucher mit einer Abfolge größer und heller werdender Räume: Windfang, Vorhalle, Halle mit Treppe bzw. Saal, einschließlich Durchsicht in den Garten. Der Saal ist und bleibt das Herz des Gebäudes.
Der Saal behält als Reminiszenz an die Geschichte die ursprüngliche Höhe und in Durchblicken in angrenzende Räume in beiden Geschossen auch die gesamte Tiefe des ursprünglichen Saales.

Stichwort "Transparenz"

Die Ausbau- und Nutzungsmöglichkeiten in allen Geschossen sind – aufgrund der Himmelsrichtung und der Bautiefe – stark durch die mögliche Belichtung der Räume geprägt.
Um eine optimale innere Verteilung der natürlichen Belichtung zu erreichen wurden für den Innenausbau – wo möglich – transparente Bauteile (z.B. Glastrennwände oder Glasfelder in Türen) gewählt. Die Erfüllung dieser Anforderung soll zusätzlich dem Gemeindehaus eine "leichte, offene und verbindende" Gestalt geben.

Und die Fremdnutzung

Der Zugang erfolgt wie bisher über die bestehenden Treppenhäuser an der Straßenseite.
Die fremdgenutzten Bereiche im OG und DG bleiben zunächst unverändert. Ein Aus- bzw. Umbau erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt in Abstimmung mit den künftigen Nutzern bzw. in deren Eigenregie. Zum jetzigen Zeitpunkt werden die haustechnischen Vorhaltungen (z.B. Steigestränge, Aufzug) erstellt.

Und zum Schluß hoffen wir, dass das Gemeindehaus nach dem Umbau wieder vielen Menschen als Treffpunkt für gemeinsame Aktivitäten dient.

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