Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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6.12.2019

Seniorenfahrt nach Bad Zwesten vom 16. bis 30. August 2001
Ein Reisebericht

Am Donnerstag war es wieder soweit, wir reisten mit den Senioren Richtung Südwesten in das schöne Bad Zwesten. Wir näherten uns bald Kassel, und wie vertraut hat der Herkules vom Berg auf uns runter geschaut. Schnell war zu Ende unsere Reise, wir wurden empfangen von Familie Meise. Wir labten uns an Kaffee und Pflaumenkuchen, und gingen dann schnell unsere Zimmer aufsuchen.

Am nächsten Morgen, wie famos wurde Frau Sello gefeiert ganz groß. Auf der Kerze stand eine 85 ganz fein, drum stimmten wir in ein Liedchen ein. Danach hat die Gymnastik wieder Spaß gemacht, da haben unsere alten Gelenke gekracht. Mit Schwung und Elan traten wir zum Wassertreten im alten Kurpark an, und kehrten ganz fein beim "Venezia" zum Eis essen ein. Wieder war ein Tag gelungen, da konnte man nur vor Freude summen!

Am Sonntag traten pünktlich dann, den Weg zur Kirche wir alle an. Der Gottesdienst hat uns sehr gefallen, die Lieder froh durch die Kirche schallten.
Am Nachmittag liefen froh und munter, 13 von uns an der Schwalm entlang bis Niederurff runter. Es waren der Kilometer sehr viel und wir erreichten mit Verspätung das Ziel.

Noch einen Geburtstag haben wir gefeiert ganz groß, Frau Friedrich wurde 80, da war etwas los. Schon morgens beim Frühstück wurde sie geehrt, und ihr Blumen, Bücher, Tuch und Kerze verehrt. Sie bedankte sich bei uns mit Kaffee und Kuchen, den durften alle wir versuchen. Dann ging's ins Kurhaus zu Musik und Tanzen, das war gelungen im "Großen und Ganzen". Die Musiker spielten "Zum Geburtstag viel Glück" und "Hoch soll sie leben" und Frau Friedrich konnte überrascht das Sektglas erheben. Beim Tanzen mit viel Schwung wurden sogar unsere Ältesten wieder jung.

Danach kam Frau Ellmer angereist über Wabern und Kassel, und kam gerade richtig zum abendlichen Gequassel. Am Dienstag war Bad Hersfeld unser Ziel, da konnten wir besichtigen sehr viel. Es war so interessant die Stiftsruine und der ganze Ort, da wollten wir so schnell nicht wieder fort. Unterwegs sahen wir Wälder, Felder, Gänse, Hühner, Schweine, Kühe und Pferde, oh, wie schön ist unsere Mutter Erde! Die Abende vergehen mit kniffeln, Karten und "Mensch ärgere dich nicht," manch Verlierer fühlt sich als armer Wicht.

Nach Fritzlar stand uns am Mittwoch der Sinn, da fuhren wir ganz bequem mit dem Stadtbus hin. Wir bewunderten den Dom, Fachwerkhäuser groß und klein, und schlenderten durch kleine Gassen, da gab es Cafes und Geschäfte in Massen. Der Marktplatz hatte es uns angetan ,den sahen wir uns etwas länger an. Am Abend erwarteten uns im Garten Würstchen und Kasseler auf dem Grill gebraten, mit dem Salat dazu waren wir gut beraten. Wir haben geschlemmt, und das in freier Natur, das war wunderbar, aber nicht für die Figur.

Dann kam der Höhepunkt unserer Reise, wir feierten "Bergfest" im Hotel Meise. Wir haben gelacht und viel gesungen, Giselas Tombola war wieder gelungen. Am Freitag stand zur Mittagszeit die Dampflok für uns bereit. Sie wollte uns bringen nach Bergfreiheit, da wollten wir zusehen bei Edelsteinschleifungen, doch fuhren wir erstmal durch Wildungen. Angekommen in der Schleiferei, gab's ne riesige Drängelei, jeder wollte das beste Stück, doch nicht jeder hatte Glück.

Herr Meise lud uns zum Bingospielen und wir sahen gespannt wie die Zahlen fielen. Es gab auch Gewinne ganz fein, da wollte jeder Sieger sein. Aber nur die Glückspilze haben gewonnen, uns anderen ist das Geld durch die Finger geronnen, dafür gibt's ne' Bank im Park, das finden wir superstark! Der Samstag war dann viel zu heiß, das hielt man nur aus mit' nem Becher Eis. Noch besser war das Wassertreten im altem Kurpark an der Löwenquelle, da waren ein paar von uns zur Stelle. Am Sonntag strömten wir wieder zum Park, da gab's Musik die fanden wir auch diesmal stark. Abends sind wir zum Gottesdienst gestartet, hatten etwas anderes erwartet. Es gab einen Gottesdienst der neuen Art und Weise und die schönen Lieder klangen gar nicht leise.

Am Montag hat sich's abgekühlt, da haben wir uns wohlgefühlt. Am Nachmittag ging's im Kurhaus mit Seniorentanz los, da waren wir Giesensdorfer ganz groß. Mit Let-kiss, Sirtaki und fröhlichem Kreis, stellten wir unser Können unter Beweis. Und Abends ging's weiter, da wurde es heiter. Der Alleinunterhalter spielte Melodien, die schönen Alten, wir konnten die Füße nicht stille halten. Am Dienstag fuhren wir zur Firma Rhode-Schuh, die haben wir dann anprobiert im Nu. Dann fuhren wir weiter zum Wildparkgehege, da liefen die Tiere über die Wege. Der große Hirsch mit dem Riesengeweih, sein Harem der stand auch dabei. Am besten uns die Wildschweine gefielen, die sich grunzend im Sande sielten. Die Rotte mit Frischlingen und großem Keiler, das waren keine Langeweiler.
Es waren Tage mit Spaß, Freude und Erholung ohne Schranken, da bleibt uns nur noch GOTT ZU DANKEN!

Im nächsten Jahr fahren wir in der 2. Maihälfte nach Bad Holzhausen bei Minden. Auch dort haben wir wieder ein schönes, familiengeführtes Hotel gebucht. Wir hoffen Ihnen den Mund wässrig gemacht zu haben und würden uns freuen wenn Sie mitkommen würden.

Ihr Seniorenreiseteam

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