Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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7.12.2019

Warten und hoffen aufs Pfarramt

von Vikar Dirk Kroll

Liebe Gemeinde Petrus-Giesensdorf!

"Gott kann auch auf krummen Linien gerade schreiben", doch wie dies genau geschieht, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Wege durch die heutige theologische Ausbildung hin zum Pfarrberuf sind auch alles andere als gerade, und es ist nicht einfach darauf zu gehen.

Mein Weg führte mich 1995 durchs 1. Examen direkt in den Religionsunterricht im Land Brandenburg, um dort sinnvoll eine vierjährige Wartezeit auf das Vikariat zu überbrücken. Dabei konnte ich viel von den zahlreichen SchülerInnen lernen, was auch für das Pfarramt wichtig ist.

Nach dem 2. Examen, das ich im Juni diesen Jahres erfolgreich absolvierte, erwartete mich wieder eine Wartezeit, die bis in den kommenden Mai dauern wird. Im März 2002 sollen unter allen fertigen Vikaren einige von der Kirchenleitung ausgesucht und im Mai in den Pfarrdienst entsendet werden. Dies geschieht in einer Wochenendveranstaltung, in der die Vikare bestimmte Aufgaben zu erfüllen haben. Am Ende dieses Wochenendes wird dann darüber entschieden, wer eine Pfarrstelle bekommt und wer nicht.

In Petrus Giesensdorf habe ich die Möglichkeit erhalten, bis dahin alle Aufgaben eines Pfarrers auf 630-DM-Basis wahrzunehmen, um Ihnen zu zeigen, dass ich für diesen Beruf geeignet bin. So freue ich mich auf die kommenden Monate und hoffe vielen von Ihnen zu begegnen und für meinen Traumberuf noch einiges dazu zu lernen.

Gott segne Sie

Dirk Kroll

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