Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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23.9.2019

Zu den Gemeindekirchenratswahlen 2001

von Bischof Dr. Wolfgang Huber

GKR-Wahl am 21. Oktober

Noch bis Anfang des Monats September können Gemeindeglieder die Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl des Gemeindekirchenrates vorschlagen.

Gesucht werden Gemeindeglieder, die für die nächste Amtszeit der Gemeindeleitung ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in den Dienst der Gemeinde Petrus-Giesensdorf stellen möchten.

E-Mail nimmt Ihre Vorschläge entgegen.

Liebe Gemeindeglieder in Berlin und Brandenburg!

In diesem Jahr haben Sie wieder Gelegenheit, die Leitung Ihrer Gemeinde zu wählen. Ich bitte Sie herzlich, von dieser Möglichkeit regen Gebrauch zu machen.
Durch Ihre Mitgliedschaft in der Evangelischen Kirche zeigen Sie, dass Sie an der Gemeinschaft der Kirche Anteil haben und sie fördern wollen. So danke ich Ihnen für Ihre finanzielle Unterstützung, durch die Sie mit Kirchensteuern und Gemeindekirchgeld, Kollekten und Spenden es ermöglichen, den biblischen Auftrag praktisch umzusetzen. Besonders herzlich danke ich aber auch denen, die mit ihrer Zeit, ihrer Kraft und ihrer persönlichen Bereitschaft ehrenamtlich in unserer Kirche tätig sind.

Vielfältig sind die Aufgaben geblieben, die uns auch nach zehn Jahren wieder vereinigter Evangelischer Kirche in Berlin-Brandenburg begegnen; neue Aufgaben kommen zu den alten hinzu.

Den Glauben an die nächste Generation weiterzugeben, hat dabei eine besondere Bedeutung. Erreichbare und einladende Gottesdienste in den Weiten des ländlichen Raumes zu gestalten bleibt ebenso wichtig wie vielfältig genutzte Kirchen in unseren Städten offen zu halten.

Wenn wir für das Evangelium im unmittelbaren Umfeld unseres Lebens einstehen, gehört dazu auch, auf ethische Grundfragen Antwort zu geben und uns den sozialen Nöten unserer Zeit zuzuwenden.

Der Schriftsteller Günter de Bruyn hat auf seine Weise unserer Kirche ins Stammbuch geschrieben, was heute ansteht: "Was mir ... fehlt an den mir so nahen und vertrauten Protestanten, ist ihr sichtbar werdender Wille, sich nicht nur zu behaupten, sondern verlorene Seelen zurückzugewinnen, also falls das Wort noch erlaubt ist: Mission. Früher fuhren glaubensstarke Leute, unsägliche Strapazen nicht scheuend, zu diesem Zweck in die Südsee oder nach Grönland. Heute brauchen sie, ohne jede Entbehrung, nur beim Nachbarn vorzusprechen, in der Öffentlichkeit mehr Selbstvertrauen zu zeigen oder sich in demokratischen Institutionen für die Kirchenbelange einzusetzen,..."

Die von unserer Synode verabschiedeten "Leitlinien kirchlichen Handelns in missionarischer Situation" ( www.wachsen-gegen-den-trend.de) – die auch in Ihrer Gemeinde zu erhalten sind – öffnen den Blick für die Möglichkeiten, die Botschaft von der freien Gnade Gottes neu zum Leuchten zu bringen – freilich nicht in einer weltabgewandten, sondern in einer der Welt zugewandten Form, die vor allem im Dialog zum Ausdruck kommt.

Ich lade Sie ein, unsere Internetseite,  www.ekibb.de, zu besuchen und sich auch durch dieses neue Medium über unsere Kirche zu informieren.

Wenn Sie mehr Informationen wünschen oder Vorschläge machen möchten, wenden Sie sich bitte an Ihr Pfarramt. Gern können Sie mir auch persönlich schreiben.
Es grüßt Sie mit herzlichen Segenswünschen

Ihr Wolfgang Huber

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