Das Neueste aus der HOLZKIRCHE
von Constantin T. Huth
Viele Male haben wir an dieser Stelle über das Auf und Ab des Kinder- und Jugendhauses HOLZKIRCHE berichtet. Mal hat es gebrannt, mal wurde gebaut, mal haben wir Projekte für Kinder und Jugendliche vorgestellt. und immer wieder wurden Wege gesucht, das anstehende Finanzierungsproblem zu lösen und die bewährten Angebote in die Zukunft zu retten.
Durch die Gründung des Vereins HOLZKIRCHE – Verein für soziale Arbeit, Kinder- und Jugendarbeit im Jahr 1998 ergab sich die Möglichkeit, diese Einrichtung auch unter freier Trägerschaft fortzuführen. Nur die Details auszuarbeiten dauert eben manchmal etwas länger, als allein Wunsch und Willen zu äußern. So wurde viel getagt und verhandelt, noch mehrfach getroffen und geredet.
Doch nun ist es endlich geschafft, daß sich die mittlerweile fusionierte Gemeinde Petrus-Giesensdorf und der HOLZKIRCHE Verein einig sind.
Wir haben mittlerweile die letzte vorliegende 12te Fassung des Kooperationsvertrages in unseren jeweiligen Gremien beschlossen und am 01.02.2001 in der HOLZKIRCHE unterzeichnet.
Inhaltlich regelt dieser Vertrag folgende Kernpunkte:
- Die Gemeinde und der Verein arbeiten in Fragen der Kinder- und Jugendarbeit zusammen.
- Dem Verein wird die Durchführung der sozialen Arbeit des Kinder- und Jugendhauses HOLZKIRCHE, sowie die Bewirtschaftung der Einrichtung übertragen. Diese Aufgaben werden durch den Verein selbst finanziert und nach eigenem Konzept durchgeführt.
- Der Mitarbeiter Constantin T. Huth wird mit 100% für die Tätigkeit bei dem Verein freigestellt. Alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der HOLZKIRCHE arbeiten im Sinne des Kooperationsvertrages und des Konzeptes des Vereins.
- Für die von der Gemeinde gestellten Leistungen beteiligt sich der Verein finanziell ab dem Jahr 2002 an der Bildung einer Baurücklage und leistet teilweise Personalkostenerstattung.
Im neudeutschen Polit-Jargon könnten wir also auch sagen "Die Kuh ist vom Eis". Realistischer betrachtet gehen wir allerdings mit diesem Kooperationsvertrag neue, unerforschte Wege und somit auf neues, unerforschtes Eis. Ob dieses unser geplantes Vorhaben trägt oder ob Knirschen und Knacken unsere Arbeit begleiten wird, ist in großem Maße von Ihnen und anderen Menschen abhängig.
Der Bekanntheitsgrad unserer Einrichtung, unseres Angebotes und die allgemeine Akzeptanz sichern eine gute Wetterlage, in der wir das Knacken und Knirschen nicht zu fürchten brauchen. Nur wenn unsere Ziele und Inhalte durch interessierte Menschen weitergetragen werden, wird eine weitere Nachfrage unsere Zukunft sichern. Darum werben wir natürlich besonders um neue Mitglieder und Förderer. Aber auch als Besucher unserer Veranstaltungen wie beispielsweise "Der Bücherbasar", "Rock'n'Church" und "Martinsfeuer" können Sie viel dazu beitragen, daß die Arbeit der HOLZKIRCHE eine Zukunft hat.
Sollten Sie genauere Informationen wünschen, so melden Sie sich telefonisch bei uns in der HOLZKIRCHE oder besser schauen Sie einfach einmal vorbei.
Mitglied werden können Sie natürlich auch jederzeit! Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und darf Spendenbescheinigungen ausstellen.
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Lesen Sie zu diesem Thema auch:
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- Neues vom Holzkirche. e.V. (Gemeindebrief, September 2005)
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- 20 Jahre Ehe sind geschafft... (Gemeindebrief, September 2011)
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- www.holzkirche-online.de
- Jugendhaus Holzkirche bei Facebook
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