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27.5.2019

Den 'Schlüssel' machen, wie geht das eigentlich? oder: Das kleine Einmaleins der Gemeindezeitungsherstellung
Teil 1: Redaktion und Layout

von E-Mail

Jeden Monat pünktlich auf den Tag, wie es auch auf der letzten Seite angekündigt wird, erscheint unser Gemeindebrief, der 'Schlüssel'.

fertige Seite

Ich habe mir gedacht, es würde unseren Lesern Spaß machen, eimal die einzelnen Stationen bis zur fertigen Zeitung mitzuverfolgen. In zwei oder drei Fortsetzungen möchte ich mit Informationen in Form von Text und Bildmaterial die Herstellung einer Gemeindezeitung dokumentieren.

Die Redaktion

Um eine Zeitung herzustellen, braucht man zuerst einmal jemanden, der festlegt, was darin erscheinen soll. Das ist die Redaktionsgruppe.
Die Redaktionssitzung findet am zweiten Dienstag im Monat statt. Die Redaktionsmitglieder treffen sich, um den soeben erschienen SCHLÜSSEL noch einmal "Revue passieren zu lassen" und planen dann die nächste Ausgabe der Zeitung.

Es werden Themen ausgearbeitet, die dann auf die einzelnen Redakteure verteilt werden, um darüber zu schreiben, oder Material zu erstellen. Fotomaterial wird gesammelt, oder es wird auch mal ein Fototermin vereinbart, um eine Veranstaltung oder eine Gemeindegruppe abzulichten.
Wenn letztendlich alle Inhalte feststehen, wird der Redaktionsschluss beschlossen. Zu diesem Termin – und auch keinen Tag später – müssen alle Beiträge und sonstigen Informationen für die Zeitung beim Layouter sein.
Diese Termineinhaltung ist sehr wichtig, da der Layouter mindestens zwei Arbeitstage braucht, bis die Zeitung druckfertig ist. Der Drucktermin in der Druckerei steht auch fest und kann nicht verschoben werden.

Mit dem Layout nimmt die Zeitung Gestalt an!

Der Layouter stellt an einem Computer mit einem Layoutprogramm die Zeitung her. Er sammelt das gelieferte Material ein und sortiert es nach drei Kategorien:

  1. Material auf Diskette (Texte, die bereits auf dem Computer geschrieben sind und auf einer Diskette abgespeichert werden)
  2. Schon auf Papier gedrucktes Material, das möglicherweise mit einer Texterkennung eingescannt werden kann.
  3. Handgeschriebene und sonstige gedruckte Vorlagen, die vom Layouter per Tastatur in den Computer eingetippt werden.

Layout bedeutet die Anordnung von Text und Bildmaterial auf der Zeitungsseite. Der Layouter muss für Übersicht, eine gut lesbare Schrift und eine Auflockerung der Seite mit Fotos oder grafischen Zeichnungen sorgen. Das Layout beinhaltet auch das Erstellen von Kleinanzeigen, die nach Wunsch der Kunden grafisch gestaltet werden.

Wenn das Layout der Zeitung "steht", muss noch einmal "Korrektur" gelesen werden, damit sich nicht doch die kleinen "Fehlerteufelchen" einschleichen. Sind dann die letzten Korrekturen vollbracht, wird die Vorbereitung für die Druckplattenherstellung vorgenommen.

Und das lesen Sie im nächsten Teil:
Laserfilm, Positivfilm, Druckplatte aus Aluminium? Steindruck, Buchdruck, Offsetdruck – was ist das denn? Druckerschwärze, gibt's die eigentlich? Wie heißt denn die Farbe, wenn rot gedruckt wird?

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