ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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3.9.2010

Kinderseite

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Liebe Kinder,
mein Name ist Yvonne. Ich gestalte ab jetzt für Euch jeden Monat den "Kinderschlüssel". Und ich hoffe, das er Euch gefällt. In diesem "Kinderschlüssel" möchte ich Euch den ersten Teil eines schönen und spannenden Märchens erzählen. Es heißt "Die Abenteuer des starken Wanja" und geschrieben hat das Märchen Otfried Preussler. Es erzählt von einem Bauernjungen, dem ein alter Mann weissagt, das er eines Tages Zar werden wird. Wenn Ihr möchtet, hört einmal zu, was ich Euch vom starken Wanja erzähle. Ich wünsche Euch viel Freude dabei!

Die Abenteuer des starken Wanja

Es war einmal vor langer Zeit, da lebte in einem kleinen Dorf in Russland ein alter Bauer, der hieß Wassili Grigorewitsch. Der hatte drei Söhne. Die beiden älteren hießen Grischa, Sascha und der jüngste Sohn Wanja. Weil die Frau des alten Bauern gestorben war, lebte bei ihnen das liebe gute, bucklige, alte Tantchen Akulina - das hielt ihnen das Haus in Ordnung und kochte und wusch für sie.

Grischa und Sascha waren fleißige Burschen und halfen dem Vater stets bei der Arbeit. Wanja hingegen saß am liebsten hinter dem Haus bei den Bienenkörben und verträumte den Tag. Doch wenn seine beiden Brüder deshalb auf ihn schimpften, wurde der alte Bauer ärgerlich und das Tantchen schwang den Kochlöffel und sagte: "Lasst mir den Wanja in Frieden, das rate ich Euch!" Denn Wanja war ein lieber Junge. Und der Bauer und das Tantchen hatten ihn besonders ins Herz geschlossen.

Eines Tages bat das Tantchen Wanja im Birkenwäldchen Reisig zu holen. Da begegnete Wanja im Birkenwäldchen einem alten, blinden Mann, in einem Pilgermantel und mit einem Wanderstab. Der alte Mann weissagte Wanja etwas: Er sagte Wanja, das es ihm bestimmt sei, eines Tages in einem fernen Land, hinter den Weißen Bergen, Zar zu werden. Bevor sich aber Wanja dorthin auf die Reise machen kann, müsse er so viele Jahre auf sieben Schafspelzen auf dem Backofen liegen, sieben Säcke Sonnenblumenkerne essen und mit niemandem reden, bis er mit beiden Armen das Dach über dem Haus anheben kann.

Erst dann, und keinen Tag früher, darf Wanja von seinem Backofen herunter klettern und sich auf den Weg machen, in das Land hinter den Weißen Bergen. Denn Wanja muss Kraft sammeln für die schweren und großen Abenteuer, die er auf der langen Reise dorthin bestehen muss. Den Weg in das Land hinter den Weißen Bergen wird Wanja sein silbernes Drei- Kopekenstück zeigen.

Als er das gesagt hatte, verneigte sich der alte Mann vor Wanja und sagte: "Gott segne Dich Iwan Wassiliewitsch." Wanja staunte: Woher wusste der alte Mann von dem silbernen Dreikopeken-Stück das ihm seine Mutter gegeben hatte, bevor sie starb und das er seitdem immer bei sich trug? Und solange Wanja zurück denken konnte, hatte ihn noch niemand mit seinem vollen Namen angeredet: Iwan Wassilewitsch. Wanja sah dem alten Mann nach, bis dieser zwischen den Birkenstämmen verschwunden war...

Dann ging Wanja nach Hause, füllte sieben Säcke Sonnenblumenkerne, nahm sieben Schafspelze und legte sich damit in der Wohnstube auf den Backofen. So vergingen viele Jahre. Und nichts und niemand konnte Wanja dazu bringen, mit jemandem zu reden, etwas anderes zu essen als Sonnenblumenkerne oder von seinem Backofen herunter zu klettern: weder der Duft der Krautsuppe des Tantchens, noch die Spottlieder der Dorfkinder oder seine Brüder, die von Jahr zu Jahr zorniger wurden und ihn am Ende gar mit Feuer drohten.

Davor hatte Wanja zwar große Angst und er zweifelte manchmal, ob er nicht doch lieber nachgeben sollte. Aber dann dachte immer an die Worte des alten, blinden Mannes. Und auch der alte, blinde Mann hatte Wanja nicht vergessen. Er war in Gedanken immer bei Wanja, gab Wanja Mut und beschützte ihn auf geheimnisvolle Weise vor dem Zorn seiner Brüder.

Und endlich nach sieben Jahren war es so weit: Wanja war stark genug, das Dach anzuheben! Da kletterte er von seinem Backofen herunter, packte sein Reisebündel, küßte sein altes Tantchen Akulina zum Abschied auf beide Wangen, bat seine Brüder um Verzeihung für den Ärger, den er ihnen in den sieben Jahren gemacht hatte und versprach ihnen, von sich hören zu lassen, wenn er Zar sei. Dann bat er sein altes Väterchen um den Reisesegen, und dann machte sich auf, auf die lange Reise, in das Land hinter den Weißen Bergen...

Nacherzählt nach: Otfried Preussler: "Die Abenteuer des starken Wanja"; Ein Hörspiel mit Rosemarie Fendel u.a. (Abenteuer Hören – Die schönsten Hörbücher. Ausgewählt von "Eltern" und "Eltern for family"), Random House Audio, 2005.

Und welche Abenteuer Wanja auf seiner Reise erlebt hat und ob er wirklich Zar geworden ist, das erzähle ich Euch im nächsten "Kinderschlüssel."

Ich freue mich auf Euch!

Eure Yvonne

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Kindergottesdienst

Liebe Kinder,

der nächste Kindergottesdienst findet am 12. September um 11.00 h im Gemeindehaus Parallelstraße statt.

Wir freuen uns auf Euren Besuch und wünschen Euch ganz tolle Sommerferien.

Euer Kigo-Team

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Klein, aber wichtig! – Die Geschichte von Samuel und anderen kleinen Leuten
Kinderbibeltage vom 20. bis 22. Oktober 2010

Herzliche Einladung zu Kinderbibeltagen am Ende der Herbstferien.

An drei Vormittagen (Mittwoch, Donnerstag, Freitag) werden wir uns jeweils von 9.00 h bis 12.30 h im Gemeindehaus in der Parallelstraße 29 treffen und am Sonntag, den 24. Oktober 2010 um 11.00 h in der Petruskirche mit dem Gottesdienst die Tage beschließen.

Wir erleben die Geschichte von Samuel, erfahren wo und wie er gelebt hat und wie wichtig er Gott war. Wir werden spielen, reden, singen, basteln, beten und gemeinsam frühstücken. Wir bitten um einen Kostenbeitrag von 6 € für das Frühstück und das Bastelmaterial.

Wir freuen uns auf Euch!

Euer Kinderkirchenteam und Pfarrerin. Susanne Peters-Streu

Anmeldung zu den Kinderbibeltagen 23. bis 25 April 2003

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Zeigt uns eure Welt
Komm, wir bauen ein Lebenshaus!

Welche Kinder werden Straßenkinder genannt? Oder gar "Müllkinder"? Wo und wie leben sie? Wer hilft den Kindern, die auf der Straße um ihr tägliches Essen und um ein Bett für die Nacht kämpfen? Was ist im Alltag der Straßenkinder ähnlich wie bei unseren Kindern und Familien? Welche Gemeinsamkeiten gibt es? Oder ist alles ganz anders? Auf diese Fragen will die Aktion "Zeigt uns eure Welt!" eine Antwort geben.

Die Aktion "Zeigt uns eure Welt!" richtet sich an Kinder von vier bis zehn Jahren, im Kindergarten und in Jungscharen, in der Primarstufe und im Kindergottesdienst:

  • Fast spielerisch beim Erzählen und eine Weltkarte anschauen, mit Malen und Bilder aufkleben lernen die deutschen Kinder zuerst etwas über das Leben von Straßenkindern in Togos Hauptstadt Lomé kennen,
  • danach erfahren die Kinder in Lomé etwas über das Leben der Kinder und ihrer Familien in Deutschland.

Das Leben der Straßenkinder ist hart. Manche von ihnen leben sogar auf Müllhalden. Um täglich genug Essen und Trinken zu haben, müssen sie stundenlang arbeiten. Und oft genug wird es ihnen von anderen weggenommen. Solches "teilen" geschieht auf der Straße und in der Nacht mit Gewalt. Die Kinder in Deutschland können richtig "teilen" (lernen) und dabei ihre Freude haben – wenn sie etwas abgeben und so anderen eine Freude bereiten. Sie können den afrikanischen Kindern helfen, ein besseres Leben aufzubauen. Spenden, die durch die Aktion "Zeigt uns eure Welt!" an "Brot für die Welt" gehen, kommen direkt den Projekten zur Unterstützung von Kindern in Afrika, Asien und Lateinamerika zugute – und helfen so auch den Straßenkindern in Togo.

Nähere Informationen zu dieser Aktion finden sich u.a. im Internet unter
www.brot-fuer-die-welt.de/kinder/

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Sonnenuhr

Bestimmt habt Ihr schon einmal eine Sonnenuhr gesehen. Aber könnt Ihr Euch eine Taschensonnenuhr vorstellen? Wie Ihr Euch eine basteln könnt, seht Ihr hier:

  1. Druckt diese Seite oder auch nur das Bild hier links aus.
  2. Schneidet entlang der durchgezogenen Linien aus und ein.
  3. Faltet entlang der gepunkteten Linien.
  4. Zieht mit einer Nadel einen Faden zwischen den beiden Kreismittelpunkten, so dass die Sonnenuhr senkrecht steht.
  5. Klebt die umgeklappten Rückseiten fest. Fertig.

Jonas (7 1/2) möchte uns folgendes über die Sonne erzählen:
"Die Sonne ist immer der Mittelpunkt unseres Sonnensystems. Das heiß aber nicht, dass die Sonne immer in der ganzen Mitte des Universums ist. Manchmal stimmt es, manchmal nicht. Denn das gesamte Sonnensystem bewegt sich im Universum herum."

Möchtet Ihr auch etwas für die Kinderseite schreiben? E-Mail Wir freuen uns auf Eure Ideen.

Euer Kindergottesdienstteam

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Musik zu biblischen Zeiten

Könnt Ihr Euch vorstellen, wie sich Musik zu biblischen Zeiten angehört hat?

Die Archäologie hilft uns, die Instrumente zu rekonstruieren, aber wir wissen nicht, wie die Musik zu dieser Zeit war. Die Art der Instrumente zeigt uns aber wenigstens, dass die Musik vor allem rhythmisch war und hauptsächlich dazu diente, gesungene oder rezitierte Texte sowie Tänze zu begleiten.

Die Bibel erzählt, dass die Musik für König David so wichtig war, dass er 4000 Sänger damit beauftragte, den Herren zu loben. Sie wurden von Musikinstrumenten begleitet, die er selbst bestimmt hatte: Harfen, Psalter und Zimbeln (1. Chronik 23, 5 und 25, 1-9).

Das Orchester des Tempels mit seinen 120 Trompeten aus Silber, die von Priestern geblasen wurden, war sehr beeindruckend (2. Chronik 5, 12-13).

Hier seht Ihr eine Auswahl der Instrumente aus dieser Zeit:

 

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Elefanten-Maske basteln

Törööh..........., ich bin der einzige Elefant auf der ganzen Welt mit einem gestreiften Rüssel. Möchtest du auch eine Elefantenmaske bauen? Dann zeige ich dir jetzt, wie leicht das geht!

Du brauchst: etwas weiße Pappe, 3 Pappteller, Bleistift, Buntstifte, Klebstoff, Schere, Tacker, Gummi und eine (mit Watte oder zerrissenen Zeitungspapier) ausgestopfte Socke.

Zeichne beide Augen auf einen Pappteller und schneide die Gucklöcher vorsichtig aus. Befestige die beiden anderen Pappteller, das sind die Ohren, mit einem Tacker am Gesicht. Male Ohren und Gesicht bunt an. Von der Rückseite kannst du jetzt schon das Gummi an den überstehenden Rändern der Pappteller befestigen.

Schneide aus weißer Pappe die Stoßzähne aus und klebe sie in das Gesicht. Zwischen den Stoßzähnen musst du etwas Platz für den Rüssel lassen. Schneide die Rüsselöffnung sternförmig ein und stopfe das Sockenende hindurch.

Fertig ist der gestreifte Rüsselelefant! Übrigens sehen gepunktete oder geblümte Rüssel genauso witzig aus.

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