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18.2.2019

Kirche mit Kindern

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Liebe Eltern,
Ende des Monats beginnt sie wieder: die jecke Zick, wie man im Rheinland sagt – die verrückte Zeit, der Karneval. In Deutschland war dieses Fest unter dem Begriff der Fastnacht erstmals im 13. Jh. belegt als der Vorabend des Aschermittwochs, an dem die Fastenzeit beginnt. Da durfte dann vorher noch einmal so richtig gefeiert werden bis hinein ins Maßlose. Um dann umso deutlicher zu machen, dass nun eine bewusste Veränderung eintritt, und man sich wieder auf das Wesentliche besinnt. Im 16. Jh. setzte sich dann in einigen Regionen der Begriff Karneval (lat. carne levale=Fleischwegnahme oder carne vale = Fleisch ade) durch.

Feste solcher Art sind allerdings schon weitaus länger bekannt. Bereits vor 5000 Jahren, so erzählen es Geschichten aus dem alten Ägypten, haben sich Menschen verkleidet und sind in andere Rollen geschlüpft. Ja, sogar Sklaven und Herren haben sich bewusst in die Position des jeweils anderen begeben und mit Freude Kleider und Rollen getauscht. Und in einer altbabylonischen Inschrift aus dem Zweistromland heißt es: "Kein Getreide wird an diesen Tagen gemahlen. Die Sklavin ist der Herrin gleichgestellt und der Sklave an seines Herren Seite. Die Mächtige und der Niedere sind gleichgeachtet." Welch wunderbare Vorstellung!

Damals wie heute wird im Karneval so einiges auf den Kopf gestellt. Da passieren Dinge, die sonst, im normalen Alltag, in dem die Hierarchien klar geregelt sind, ganz undenkbar sind. Bei diesen ausgelassenen Festen galt und gilt das Gleichheitsprinzip, ein charakteristisches Merkmal des Karneval. Als gebürtige Kölnerin kann ich dem nur zustimmen. Im Karneval ist es wirklich egal, ob jemand arm oder reich ist, woher jemand kommt, wie jemand aussieht oder wer das Kölsch und den Schnaps letzten Endes zahlt. Alle feiern miteinander, keiner steht außen vor. Selbst diejenigen, mit denen es vielleicht ab Aschermittwoch wieder schwierig wird: in diesen Tagen gelingt auch hier das Miteinander. Die Geschichte vom barmherzigen Samariter hat daher für die Rheinländer/innen eine ganz besondere Bedeutung, auch über den Karneval hinaus: Kümmert euch um die, die euch brauchen, und folgt den Worten Jesu, der sagt: "Dann geh und mach Du es genauso!"

Auch wenn hier in Berlin nicht so ausgelassen gefeiert wird, können wir den Gedanken des Gleichheitsgebotes mitnehmen und daran mitarbeiten, dass wir immer wieder mit anderen ins Gespräch kommen, jemanden zu einem Bier einladen, zum Lachen bringen oder helfen, wenn jemand in Not ist. Das ist auch ein wichtiges Thema für die Kinder, zumal in Schulen und Kitas der Karneval gefeiert wird. So möchte ich dies zum Anlass nehmen, mit den Kindern darüber ins Gespräch zu kommen und lade herzlich ein zu folgender Aktion:

Ulrike Labuhn

Wir basteln Karnevals-Masken

Warum feiern wir überhaupt Karneval? Warum verkleiden sich Menschen und schlüpfen in andere Rollen? Hat das etwas mit der Kirche zu tun?

Das alles könnt Ihr erfahren beim Geschichtenhören, Spielen und Basteln am 16. Februar von 10.00-12.30 Uhr im Gemeindehaus Parallelstraße mit Ulrike, Anja und Lea. Bitte meldet Euch an unter E-Mail .

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Herzliche Einladung zum Kindergottesdienst

Mit diesem Bild sind die Kinder des Kindergottesdienstes in das neue Jahr gestartet. Nach einer Schöpfungsmeditation, in der die einzelnen Teile und Farben des Bildes benannt wurden, hatten alle gemeinsam viel Spaß daran, das Puzzle zusammenzusetzen und darüber nachzudenken, was ihnen an Gottes Schöpfung wichtig ist. Im Februar geht es darum, dass viele Menschen satt werden, auch wenn nur ein paar Brote und Fische da sind und es erst einmal nicht zu reichen scheint für alle.

Wir freuen uns auf euch am Sonntag, dem 17. Februar um 11.00 Uhr im Gemeindehaus Parallelstraße.

Ulrike Labuhn und das KiGo-Team, das seit Dezember verstärkt wird von Marie Tetzeli. Herzlich willkommen!

Ulrike Labuhn und das KiGo-Team

Weitere Gottesdienste 2019

Kindergottesdienste: 17. Februar; 10. März (Weltgebetstag); 7. April; 12. Mai; 16. Juni (in der Petruskirche)

Familiengottesdienste: 17. März mit Kitas; 21. April (Ostern)

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Und das macht die Jugend …

Zu Anfang des Jahres war es wieder soweit: vom 3. auf den 4. Januar wurde in der Jugendetage zusammen übernachtet. 10 Jugendliche waren gekommen. Der Start der Übernachtung war eine Andacht, angelehnt an die Jahreslosung 2019 "Suche Frieden und jage ihm nach" (Psalm 34).

Dann wurde gemeinsam das Abendbrot vorbereitet und zusammen gegessen.Danach gab es einen aktiven und fantasievollen Spieleabend bis spät in die Nacht. Über eine ausgedachte Version von Jeopardy bis zu einer ausgeweiteten und einfallsreichen Version des Spiels Werwölfe. Die nächste Übernachtung findet voraussichtlich am 5. April statt.

Aus der Jugendarbeit grüßt herzlich

Angie Kaufmann

Weitere Termine 2019

17. April: Österlicher Tanz-Workshop 13:30-15:30 im Gemeindehaus Ostpreußendamm
11.–12. Mai: Kirchenübernachtung, Samstag, 17:00 bis Sonntag 9:00 Uhr in der Petruskirche
23.–25. August: Familienreise nach Bad Freienwalde
07.–11.Oktober: Kinderreise mit dem Kirchenkreis nach Wandlitz in der Schorfheide mit Mitarbeitenden aus dem Kirchenkreis
16.–19. Oktober: Kinderbibeltage an den Vormittagen

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Klima-Fasten

Liebe Familien,
nach einem viel zu heißen Sommer und Unmengen an Schnee in den Alpen nun im Winter, ist es uns wichtig darüber nachzudenken, was wir als Kirchengemeinde dem Klimawandel entgegensetzen können. Viele Landeskirchen beteiligen sich deshalb an der Aktion Klima-Fasten, zu der auch wir herzlich einladen wollen: Schöpfung bewahren und gemeinsam etwas verändern, das kann natürlich jede(r) für sich tun, doch besser geht es in einer gemeinsamen Aktion:

Am 6. März (Aschermittwoch) um 17.00 Uhr sind Sie/ seid Ihr herzlich eingeladen in die Petruskirche mit einer Einführung (erwachsenen- und kindgerecht) in das Thema und ersten Ideen, welchen Schwerpunkt jede der 7 Fastenwochen haben kann: z.B. Spielen statt Fernsehen/ PC, den persönlichen Wasserverbrauch prüfen, auf Fleisch verzichten, nichts Neues kaufen, sondern Altes reparieren, nur zu Fuß/ Fahrrad unterwegs sein, in einen verpackungsfreien Supermarkt gehen oder oder oder ...

Um sich über die Erfahrungen auszutauschen, sind weitere Treffen möglich (mittwochs: am 20. März, 3. und 17. April. jeweils 17.00-18.00 Uhr in der Petruskirche).

Kommen Sie vorbei, als ganze Familie oder alleine. Es freuen sich auf Sie und Euch

Ulrike Labuhn und Hannes Schlender

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Anmeldungen zu allen Veranstaltungen und weitere Informationen

Ulrike Labuhn
Tel. 755 19 726
E-Mail

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