ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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21.1.2019

Wiedereintritt und Übertritt

Jede und jeder hat die Möglichkeit, die Aufnahme in die Evangelische Kirche zu beantragen, sofern er oder sie nicht (mehr) Mitglied einer anderen Religionsgemeinschaft ist. Beim Übertritt von einer in die andere Kirche muss die Bescheinigung des Austritts vorgelegt werden. Voraussetzung für eine Aufnahme ist die christliche Taufe. Manch ein Gemeindeglied ist irgendwann aus der Kirche und der Gemeinde ausgetreten, möchte nun aber zurückkehren. Dann handelt es sich um einen Wiedereintritt in die Evangelische Kirche.

Das Gespräch

Zunächst wird ein Gespräch mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin geführt. In diesem Gespräch geht es um ein gegenseitiges Kennenlernen; es wird in der Regel über die Motive des Eintritts oder Wiedereintritts gesprochen, Vorbehalte und Fragen können hier offen ausgesprochen und geklärt werden. Der Pfarrer oder die Pfarrerin werden sich bemühen, einen Einblick in das christliche Leben am Ort und Besonderheiten der Kirchengemeinde zu geben. Pfarrer und Pfarrerinnen sind an die seelsorgerliche Schweigepflicht gebunden.

Die Aufnahme geschieht durch Beschluss des Gemeindekirchenrates. Der Aufnahmeantrag kann im Pfarramt angefordert werden oder er wird gemeinsam mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer ausgefüllt und unterschrieben.

Rechte und Pflichten

Wer als getaufter Christ, als getaufte Christin aufgenommen worden ist, hat das Recht, am Abendmahl teilzunehmen und Pate oder Patin zu werden. Man hat das Recht, an der Gemeindeversammlung teilzunehmen und hat ab 16 Jahren Stimmrecht bei der Wahl zum Gemeindekirchenrat. Kinder unter 14 Jahren erwerben diese Rechte durch die Konfirmation, sofern sie nicht durch die Firmung oder einen ähnlichen Unterricht gegangen sind. Das Gemeindeleben hat auch eine finanzielle Seite: So wird ein in die Evangelische Kirche aufgenommenes Gemeindeglied durch den Kirchensteuerabzug vom lohnsteuerpflichtigen Einkommen an den Kosten der kirchlichen Arbeit beteiligt. In der EKBO (Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) beträgt der Kirchensteuersatz 9 Prozent von der veranlagten Lohn- oder Einkommensteuer (nicht etwa, wie manchmal fälschlich behauptet wird, vom Einkommen!). Durch diese Regelung werden die Kinder- und Familienfreibeträge (§ 51a ESTG.) automatisch berücksichtigt.

Interessierte können sich an unser Gemeindebüro, die Küsterei wenden, oder zu einer der drei zentralen Kircheneintrittstellen in zum Beispiel im Dom gehen. Auch hier stehen erfahrene Theologen und Theologinnen für Orientierungs- und Aufnahmegespräche zur Verfügung.

Bei weiteren Fragen zum Thema Wiedereintritt gibt Ihnen unsere Küsterei Auskunft.

Küsterei
Brigitte Klick
Gemeindehaus Ostpreußendamm
Mo., Di., Fr. 10:00–12:00 Uhr
und Do. 17:00–19:00 Uhr
Tel. 755 19 285, Fax 755 19 284
E-Mail

 

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