ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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16.7.2019

Beerdigung

Die Erfahrung des Sterbens ist Teil des Lebens. Bei der kirchlichen Bestattung durch die Pfarrerin oder den Pfarrer geleitet die Gemeinde ihre verstorbenen Glieder zur letzten Ruhe und befiehlt sie der Gnade Gottes. Die Gemeinde begleitet die Sterbenden und trauert mit den Hinterbliebenen.

Stirbt ein Mensch, dann sind viele Aufgaben zu bewältigen. In der Regel übernimmt ein benachrichtigtes Bestattungsunternehmen die Erledigung der Formalitäten. Sind zu Lebzeiten bestimmte Fragen zur Bestattung ungeklärt geblieben, müssen sich die Angehörigen trotz des Verlustes um vieles kümmern: Die Art der Bestattung muss entschieden werden; Friedhof und Grabstätte müssen gewählt werden; Kosten und Versicherungsfragen sind zu klären; Sterbeurkunden müssen besorgt werden; Todesanzeigen sind zu gestalten und zu versenden. Das Bestattungsunternehmen leitet den Trauerfall auch an die zuständige Kirchengemeinde weiter. Der Pfarrer oder die Pfarrerin nehmen dann Kontakt zu den Angehörigen auf, um den Termin für ein Trauergespräch zu vereinbaren. Dies dient zum einen der seelsorgerlichen Begleitung der Trauernden, zum anderen der Vorbereitung der Trauerfeier: Es geht um den Blick auf Lebensweg und Persönlichkeit der verstorbenen Person.

Die kirchliche Bestattung ist eine gottesdienstliche Handlung mit Gebet, Bibellesung, Musik, Predigt und Segen. Der eigentlichen Bestattung in der Grabstätte geht in der Regel eine Trauerfeier voraus, die Raum und Zeit bietet, gemeinsam Abschied vom verstorbenen Menschen zu nehmen und ihn danach zur "letzten Ruhe" zu geleiten. In der Ansprache spricht die Pfarrerin oder der Pfarrer vom Leben und der Persönlichkeit des verstorbenen Menschen, aber auch von christlicher Hoffnung, die mit dem Tod verbunden ist. Gibt es eine Erdbestattung, findet in der Regel direkt im Anschluss an die Trauerfeier die Beisetzung auf einem Friedhof statt.

Bei einer Erdbestattung geleiten Pfarrer und Trauergemeinde den Sarg im Anschluss am die Trauerfeier zur Grabstätte. Dort wird der Sarg in die Gruft gesenkt und alle nehmen Abschied am offenen Grab.

Eine separate Sargfeier wird bestellt, wenn die Angehörigen von der verstorbenen Person bald nach dem Tod Abschied nehmen möchten, sich aber für eine Feuerbestattung entschieden haben. Der Sarg mit dem verstorbenen Menschen kommt dann nach der Trauerfeier zur Einäscherung ins Krematorium. Nach einiger Zeit kann dann die Urne auf der Grabstätte beigesetzt werden. Eine Sargfeier kann in einer Friedhofskapelle, in der Feierhalle des Krematoriums oder in der Kirche stattfinden.

Bei einer Urnenfeier nimmt die Trauergemeinde Abschied auf dem Friedhof: Im Anschluss an die Feier in der Friedhofskapelle wird die Urne zur Grabstätte begleitet und in die Erde eingesenkt.

Eine "Stille Urne" ist die Beisetzung einer Urne ohne Feier, also auch ohne Musik und Predigt. Der Pfarrer oder die Pfarrerin begleiten die Trauernden mit der Urne bis zur Grabstätte und sprechen eine kurze Aussegnung.

Es gibt eine große Auswahl unter den städtischen Friedhöfen und evangelischen Kirchhöfen im Südwesten Berlins, also im weiteren Umfeld der Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf. Die Pfarrerin oder der Pfarrer kommen zur Trauerfeier oder zur Beisetzung an den gewählten Ort.

Die Gemeinde Petrus-Giesensdorf unterhält für die Gemeindeglieder ihren eigenen Kirchhof um die Dorfkirche Giesensdorf. Hier finden Trauerfeiern und Beisetzungen statt. Die Petruskirche bietet Raum für Sarg- und Urnenfeiern mit bis zu 300 Trauergästen .

Bei weiteren Fragen zum Thema Beerdigung gibt Ihnen unsere Küsterei Auskunft.

Küsterei
Brigitte Klick
Gemeindehaus Ostpreußendamm
Mo., Di., Fr. 10:00–12:00 Uhr
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Am Montag, 18. März 2019, bleibt die Küsterei geschlossen!

 

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